Literatur als Spiegel von Welt und Leben
Der Kurs ab Januar wird sich anhand zweier sehr unterschiedlicher Romane mit dem Thema Zeit befassen, mit Entschleunigung als Gegenmodell zur modernen Gesellschaft, in der Schnelllebigkeit, Hektik und Stress zu einer Verminderung der Lebensqualität führen.
Den Einstieg bildet der Roman von Michael Ende „Momo“. Nur scheinbar nur ein Buch für Kinder und Jugendliche, weil er ein hochphilosophisches und gesellschaftskritisches Potential in Märchenform hat. Es geht um die Gabe des Zuhörens, um die eigentliche Zeit, die nur in den Herzen der Menschen existiert und es geht um eine Kritik am Effizienzdenken der modernen Gesellschaft.
Das Thema Zeit spielt in ganz anderer Weise auch in Sten Nadolnys Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“ eine Rolle. Die Langsamkeit des Protagonisten, zunächst verspottet, stellt sich schließlich als Stärke heraus. Langsamkeit wird zu einer Qualität, die in dem Protagonisten einen Raum eröffnet, in dem Gelassenheit sich mit Ausdauer verbindet, in dem Nachdenken sich mit tiefer Menschlichkeit verbindet und ein gründliches Erfassen der Dinge im Gegensatz zur schnelllebigen Welt möglich wird.
Voraussetzung für die Kurse ist, dass die Bücher gelesen worden sind. Unsre Vorgehensweise ist textnah, d.h. unter bestimmten Themenbereichen werden Textstellen gesucht, die die textorientierte Grundlage der Diskussionen bilden. Es ist eine äußerst erkenntnisreiche Vorgehensweise, wie die Erfahrung gezeigt hat, die immer das eigene Leben im Blickpunkt hat. Die Frage, was kann die Literatur uns Leser lehren, ist im Rahmen der Interpretation und Diskussion immer anwesend.
Den Einstieg bildet der Roman von Michael Ende „Momo“. Nur scheinbar nur ein Buch für Kinder und Jugendliche, weil er ein hochphilosophisches und gesellschaftskritisches Potential in Märchenform hat. Es geht um die Gabe des Zuhörens, um die eigentliche Zeit, die nur in den Herzen der Menschen existiert und es geht um eine Kritik am Effizienzdenken der modernen Gesellschaft.
Das Thema Zeit spielt in ganz anderer Weise auch in Sten Nadolnys Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“ eine Rolle. Die Langsamkeit des Protagonisten, zunächst verspottet, stellt sich schließlich als Stärke heraus. Langsamkeit wird zu einer Qualität, die in dem Protagonisten einen Raum eröffnet, in dem Gelassenheit sich mit Ausdauer verbindet, in dem Nachdenken sich mit tiefer Menschlichkeit verbindet und ein gründliches Erfassen der Dinge im Gegensatz zur schnelllebigen Welt möglich wird.
Voraussetzung für die Kurse ist, dass die Bücher gelesen worden sind. Unsre Vorgehensweise ist textnah, d.h. unter bestimmten Themenbereichen werden Textstellen gesucht, die die textorientierte Grundlage der Diskussionen bilden. Es ist eine äußerst erkenntnisreiche Vorgehensweise, wie die Erfahrung gezeigt hat, die immer das eigene Leben im Blickpunkt hat. Die Frage, was kann die Literatur uns Leser lehren, ist im Rahmen der Interpretation und Diskussion immer anwesend.
Die Literatur: Michael Ende „Momo und Sten Nadolnys Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“
Kurstermine 9
-
Ort / Raum
-
- 1
- Montag, 12. Januar 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
1 Montag 12. Januar 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 2
- Montag, 19. Januar 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
2 Montag 19. Januar 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 3
- Montag, 26. Januar 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
3 Montag 26. Januar 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 4
- Montag, 02. Februar 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
4 Montag 02. Februar 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 5
- Montag, 09. Februar 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 112
5 Montag 09. Februar 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 112 -
- 6
- Montag, 23. Februar 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
6 Montag 23. Februar 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 7
- Montag, 02. März 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
7 Montag 02. März 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 8
- Montag, 09. März 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
8 Montag 09. März 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223 -
- 9
- Montag, 16. März 2026
- 10:00 – 11:30 Uhr
- Raum 223
9 Montag 16. März 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
Literatur als Spiegel von Welt und Leben
Der Kurs ab Januar wird sich anhand zweier sehr unterschiedlicher Romane mit dem Thema Zeit befassen, mit Entschleunigung als Gegenmodell zur modernen Gesellschaft, in der Schnelllebigkeit, Hektik und Stress zu einer Verminderung der Lebensqualität führen.
Den Einstieg bildet der Roman von Michael Ende „Momo“. Nur scheinbar nur ein Buch für Kinder und Jugendliche, weil er ein hochphilosophisches und gesellschaftskritisches Potential in Märchenform hat. Es geht um die Gabe des Zuhörens, um die eigentliche Zeit, die nur in den Herzen der Menschen existiert und es geht um eine Kritik am Effizienzdenken der modernen Gesellschaft.
Das Thema Zeit spielt in ganz anderer Weise auch in Sten Nadolnys Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“ eine Rolle. Die Langsamkeit des Protagonisten, zunächst verspottet, stellt sich schließlich als Stärke heraus. Langsamkeit wird zu einer Qualität, die in dem Protagonisten einen Raum eröffnet, in dem Gelassenheit sich mit Ausdauer verbindet, in dem Nachdenken sich mit tiefer Menschlichkeit verbindet und ein gründliches Erfassen der Dinge im Gegensatz zur schnelllebigen Welt möglich wird.
Voraussetzung für die Kurse ist, dass die Bücher gelesen worden sind. Unsre Vorgehensweise ist textnah, d.h. unter bestimmten Themenbereichen werden Textstellen gesucht, die die textorientierte Grundlage der Diskussionen bilden. Es ist eine äußerst erkenntnisreiche Vorgehensweise, wie die Erfahrung gezeigt hat, die immer das eigene Leben im Blickpunkt hat. Die Frage, was kann die Literatur uns Leser lehren, ist im Rahmen der Interpretation und Diskussion immer anwesend.
Den Einstieg bildet der Roman von Michael Ende „Momo“. Nur scheinbar nur ein Buch für Kinder und Jugendliche, weil er ein hochphilosophisches und gesellschaftskritisches Potential in Märchenform hat. Es geht um die Gabe des Zuhörens, um die eigentliche Zeit, die nur in den Herzen der Menschen existiert und es geht um eine Kritik am Effizienzdenken der modernen Gesellschaft.
Das Thema Zeit spielt in ganz anderer Weise auch in Sten Nadolnys Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“ eine Rolle. Die Langsamkeit des Protagonisten, zunächst verspottet, stellt sich schließlich als Stärke heraus. Langsamkeit wird zu einer Qualität, die in dem Protagonisten einen Raum eröffnet, in dem Gelassenheit sich mit Ausdauer verbindet, in dem Nachdenken sich mit tiefer Menschlichkeit verbindet und ein gründliches Erfassen der Dinge im Gegensatz zur schnelllebigen Welt möglich wird.
Voraussetzung für die Kurse ist, dass die Bücher gelesen worden sind. Unsre Vorgehensweise ist textnah, d.h. unter bestimmten Themenbereichen werden Textstellen gesucht, die die textorientierte Grundlage der Diskussionen bilden. Es ist eine äußerst erkenntnisreiche Vorgehensweise, wie die Erfahrung gezeigt hat, die immer das eigene Leben im Blickpunkt hat. Die Frage, was kann die Literatur uns Leser lehren, ist im Rahmen der Interpretation und Diskussion immer anwesend.
Die Literatur: Michael Ende „Momo und Sten Nadolnys Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“
-
Gebühr61,20 €
- Kursnummer: 171010
-
StartMo. 12.01.2026
10:00 UhrEndeMo. 16.03.2026
11:30 Uhr -
Dozent*in:Eva Schmidtke
- Geschäftsstelle: Münster