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Neugier als Lebenselexier / Teil 2
vhs Münster – seit 80 Jahren neugierig

Brecht hat einmal festgestellt, dass das Staunen, gerade über das sogenannte Einfache, ein wichtiger Schritt zur Erkenntnis ist. Wenn wir nicht neugierig werden und bleiben auf unser Leben von den einfachsten Dingen bis zu den schwierigsten, kann es auch keine Veränderung geben, weil alles als gegeben hingenommen wird.
In der Literatur aller Epochen wird diese Notwendigkeit der Neugier als Lebenskraft in unterschiedlichen Romanfiguren immer wieder thematisiert.

Was könnte besser zu diesem Thema Neugier passen als der neue Roman „Wachs“ von Christine Wunnike, die in diesem Jahr mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet wurde.Zwei Frauen, die es wissen wollen: Die eine will den Menschen ganz und gar erforschen und die andere die Pflanzen. Ein ungewöhnlicher Roman! Die Autorin lässt den Leser in die Biografien und Beziehung zweier Frauen blicken, die nicht verschiedener sein könnten. Beide gingen im Paris des 18. Jahrhunderts unter schwierigsten Umständen ihrem Beruf nach. Während die eine das Innenleben menschlicher Körper studierte, gab sich die andere ganz der Anatomie von Blumen hin.
In dem Roman blitzt immer wieder der Sinn für das Absurde auf, dabei bleibt die Sprache gestochen und klar.
Literatur: „Wachs“ von Christine Wunnike

Kurstermine 7

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Montag, 02. November 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    1 Montag 02. November 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
    • 2
    • Montag, 09. November 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    2 Montag 09. November 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
    • 3
    • Montag, 16. November 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    3 Montag 16. November 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
    • 4
    • Montag, 23. November 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    4 Montag 23. November 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
    • 5
    • Montag, 30. November 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    5 Montag 30. November 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
    • 6
    • Montag, 07. Dezember 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    6 Montag 07. Dezember 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223
    • 7
    • Montag, 14. Dezember 2026
    • 10:00 – 11:30 Uhr
    • Raum 223
    7 Montag 14. Dezember 2026 10:00 – 11:30 Uhr Raum 223

Neugier als Lebenselexier / Teil 2
vhs Münster – seit 80 Jahren neugierig

Brecht hat einmal festgestellt, dass das Staunen, gerade über das sogenannte Einfache, ein wichtiger Schritt zur Erkenntnis ist. Wenn wir nicht neugierig werden und bleiben auf unser Leben von den einfachsten Dingen bis zu den schwierigsten, kann es auch keine Veränderung geben, weil alles als gegeben hingenommen wird.
In der Literatur aller Epochen wird diese Notwendigkeit der Neugier als Lebenskraft in unterschiedlichen Romanfiguren immer wieder thematisiert.

Was könnte besser zu diesem Thema Neugier passen als der neue Roman „Wachs“ von Christine Wunnike, die in diesem Jahr mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet wurde.Zwei Frauen, die es wissen wollen: Die eine will den Menschen ganz und gar erforschen und die andere die Pflanzen. Ein ungewöhnlicher Roman! Die Autorin lässt den Leser in die Biografien und Beziehung zweier Frauen blicken, die nicht verschiedener sein könnten. Beide gingen im Paris des 18. Jahrhunderts unter schwierigsten Umständen ihrem Beruf nach. Während die eine das Innenleben menschlicher Körper studierte, gab sich die andere ganz der Anatomie von Blumen hin.
In dem Roman blitzt immer wieder der Sinn für das Absurde auf, dabei bleibt die Sprache gestochen und klar.
Literatur: „Wachs“ von Christine Wunnike
16.08.26 15:06:27