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Lange Nacht der Demokratie
Kommunikativer Wiederaufbau: Die deutsche Literatur zwischen 1945-1949 und ihre Rolle in der Demokratisierung nach Kriegsende

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 stellte sich für die Menschen in Deutschland nicht nur die Frage, wie sie mit der unmittelbaren Vergangenheit umgehen sollten, sondern auch, wie für sie eine Zukunft aussehen könnte. Demokratisch? Und wenn ja, welche Formen sollte diese Demokratie annehmen? Vor allem aber: Was brauchte es dazu? Ein Ort, wo diese Fragen aufgeworfen wurden, war die Literatur. Sie erzählt von und war zugleich selbst ein Gesprächs- und Diskussionsraum, in der es u.a. darum ging zu erkunden, welche kommunikativen Kompetenzen eine Gesellschaft braucht, um tatsächlich demokratisch zu werden. Literarische Texte zwischen 1945 und 1949 sind voll mit Darstellungen davon, wie man (richtig) miteinander spricht, was Sprechen und Zuhören mit der Bildung einer demokratischen Ordnung zu tun hat und wie herausfordernd es oftmals ist, die Gesprächskanäle zueinander nicht abreißen zu lassen.
Eine Zeit, die uns fremd und fern scheint, erweist sich unter diesem Gesichtspunkt nicht nur als wichtiger historischer Bezugspunkt der deutschen Demokratisierung nach dem Krieg, sondern auch als verblüffend aktuell. Der Vortrag unternimmt eine Erkundungsreise durch die Texte bekannterer und weniger bekannter AutorInnen und beleuchtet, wie unzertrennbar Diskussion und sprachliche Begegnung für demokratisch verfasste Gesellschaften sind.
Eintritt frei

Lange Nacht der Demokratie
Kommunikativer Wiederaufbau: Die deutsche Literatur zwischen 1945-1949 und ihre Rolle in der Demokratisierung nach Kriegsende

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 stellte sich für die Menschen in Deutschland nicht nur die Frage, wie sie mit der unmittelbaren Vergangenheit umgehen sollten, sondern auch, wie für sie eine Zukunft aussehen könnte. Demokratisch? Und wenn ja, welche Formen sollte diese Demokratie annehmen? Vor allem aber: Was brauchte es dazu? Ein Ort, wo diese Fragen aufgeworfen wurden, war die Literatur. Sie erzählt von und war zugleich selbst ein Gesprächs- und Diskussionsraum, in der es u.a. darum ging zu erkunden, welche kommunikativen Kompetenzen eine Gesellschaft braucht, um tatsächlich demokratisch zu werden. Literarische Texte zwischen 1945 und 1949 sind voll mit Darstellungen davon, wie man (richtig) miteinander spricht, was Sprechen und Zuhören mit der Bildung einer demokratischen Ordnung zu tun hat und wie herausfordernd es oftmals ist, die Gesprächskanäle zueinander nicht abreißen zu lassen.
Eine Zeit, die uns fremd und fern scheint, erweist sich unter diesem Gesichtspunkt nicht nur als wichtiger historischer Bezugspunkt der deutschen Demokratisierung nach dem Krieg, sondern auch als verblüffend aktuell. Der Vortrag unternimmt eine Erkundungsreise durch die Texte bekannterer und weniger bekannter AutorInnen und beleuchtet, wie unzertrennbar Diskussion und sprachliche Begegnung für demokratisch verfasste Gesellschaften sind.
Eintritt frei
09.07.26 00:23:42