Der Rückgang der Gebirgsgletscher zählt zu den sichtbarsten Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die Frage, wie lange es die Gletscher der Erde noch gibt und welche Folgen ihr Verschwinden haben wird, betrifft uns alle. Die renommierte Gletscherforscherin Andrea Fischer erklärt anschaulich, wie die Gletscher entstanden sind und wie sie die Landschaft geformt haben. Zudem erzählt sie von der Faszination der Gletscher und der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Gletschern. Was aber würde deren Verlust für den Planeten bedeuten? Und können die Gletscher wiederkommen? Andrea Fischer ist Gletscherforscherin und stellvertretende Direktorin des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Für ihre Forschungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Wissenschaftlerin des Jahres 2023.
In diesen Acrylmalkursen werden nicht nur verschiedene Maltechniken vermittelt, sondern auch die eigene Ideenentwicklung und Wahrnehmung geschult. Dazu wird nach verschiedenen Stillleben, Vorlagen und eigenen Themen gearbeitet. Die Acrylmalerei zeichnet sich durch ein breites Anwendungsspektrum aus. Durch ihre Übermalbarkeit ist sie schichtbildend und ermöglicht einen differenzierten Farbauftrag. Die große Bandbreite des Farbauftrags, von lasierend über deckend bis pastos, schafft eine interessante Bildoberfläche, die keine Fehler zulässt, da die Übermalung unerwartete neue Ideen bringt. Der Kurs richtet sich an Anfänger*innen und Fortgeschrittene, die ihre malerischen Fähigkeiten neu entdecken und erweitern möchten. Zum ersten Termin bitte mitbringen - Haar- und Borstenpinsel in verschiedenen Stärken, - einen breiten, kurzborstigen Grundierpinsel, Grundierweiß - ein Acryl-Grundfarbset mit schwarzer und weißer Acrylfarbe. Als Malgrund empfehlen wir Acrylpapierblöcke ab DinA3 oder bespannte Keilrahmen. Weitere Materialempfehlungen und individuelle Beratung gibt die Dozentin am ersten Abend.
Lassen Sie sich von Musik und Rhythmus anstecken! In froher Gemeinschaft stärken Sie in diesem geselligen Tanzangebot Ihre Lebensfreude und Ihr Wohlbefinden. Tanzen ist ein Training für Körper, Seele und Geist und wird von Sportärzten empfohlen. Der Kurs wendet sich an Jungsenior(inn)en mit und ohne Partner. Sie erlernen Tänze in geselliger Form, Tänze aus aller Welt, Mixer, Volkstänze sowie Line Dance. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Referentin ist Tanzleiterin, Dipl. Gitarrenlehrerin und Konzertgitarristin.
Wolltest du schon immer Bachata tanzen aber wusstest nicht wie und bist dir unsicher im Folgen und hast auch erst einmal keinen Tanzpartner? Dann ist dieser Workshop genau für dich geeignet! Hier lernst du dich zu Bachatamusik sinnlich zu bewegen und bekommst für den Einstieg grundlegende Figuren und Basics mit auf dem Weg um erfolgreich und schön Bachata zu tanzen. Dieser Kurs ist für alle Frauen ab 16 geeignet, die sich im Tanz weiblich fühlen und bewegen wollen und lernen, wie man selbstbewusst zur Musik tanzt. Bitte in bequemer Kleidung kommen und saubere Trainingsschuhe mitbringen. Ihr könnt gerne barfuß, in Socken oder Trainingsschuhe tanzen, wo ihr euch am besten damit wohlfühlt. Bitte bringt auch etwas zu trinken mit. Hier lernst du mit Spaß, Musik und Humor den Bachatatanz kennen!!! Freu mich auf euch! Sibel Karakus Tanzpädagogin
Wolltest du schon immer mal die vielseitige Technik der Ölmalerei erlernen, aber bist eingeschüchtert von der altmeisterlichen Tradition oder weißt einfach nicht genau, wo du starten sollst? Dann ist dieser Kurs genau der richtige für dich. In sechs Wochen bringe ich dir fundiert die Technik dieses Mediums bei. Ich werde dir meine Malweise Schritt für Schritt demonstrieren und dich bei deinen eigenen Bildern individuell unterstützen. Wie mischt man Farben richtig an? Wie kann man einen lockeren aber präzisen Pinselstrich entwickeln, sodass die Bilder lebendig werden? Auf diese und viele weitere Fragen wirst du Antworten finden. Hauptsächlich werden wir uns mit der Portraitmalerei beschäftigen. Zeichnerische Grundfähigkeiten sind also von Vorteil. Für einen Eindruck meiner Arbeiten kannst du dir meine Bilder auf meinem Instagram-Account lilligeyer.art anschauen. Material: -Ölfarben - Umbra gebrannt - Preußischblau - Englischrot - Echtrot - Ocker Gelb - Neapelgelb - Titanweiss -Pinsel - circa Größe 10, evtl. ein größerer und ein kleinerer - Flachpinsel und/oder Rundpinsel -Palette (auch das Glas eines Bilderrahmens geht), Hauptsache eine glatte Oberfläche und nicht zu klein. -Leinöl gereinigt und kleines Gefäß -Kernseife zum Reinigen der Pinsel -Malpappe (Panel) circa 24x30cm oder Papier speziell für Ölmalerei (bei Boesner zu finden) -Kleidung, die schmutzig werden darf/ Kittel
Du möchtest gerne „gut“ malen und zeichnen können? Ob du glaubst, ein Talent fürs Zeichnen zu haben oder nicht – ich zeige dir, dass Kunst in viele spannende Richtungen gehen kann! Realistisch zeichnen? Kein Problem, das kann jeder lernen! Aber: Du musst es nicht. Kunst ist so vielfältig, dass wir gemeinsam herausfinden, was dir am meisten Spaß macht. Was erwartet dich? Ich bin Illustratorin und arbeite experimentell mit verschiedensten Materialien – von Buntstiften über Acryl, Aquarell, Wachsmaler und Collagen bis hin zu Ölfarben. In meinem Kurs kannst du: • Grundlagen der Gestaltung lernen, wie Perspektive, Bildaufbau und den lockeren Umgang mit Linien und Flächen. • Farben entdecken und spannende Kombinationen ausprobieren, die deine Bilder lebendig machen. • Menschen, Landschaften, Fantasiewelten oder abstrakte Kunst erschaffen – alles ist möglich! Egal, was du gerne malst oder zeichnest, ich stehe dir die ganze Zeit zur Seite. Zusammen probieren wir neue Techniken aus, und vielleicht findest du deinen ganz eigenen Stil. Es darf bunt, wild und kreativ werden – hier gibt es keine Grenzen! Was du mitbringen solltest: • Zeichenpapier (z. B. Paint On Multitechnique von Clairefontaine, 250g/m², weiß) in der Größe deiner Wahl. • Deine liebsten Materialien: Buntstifte, Filzstifte, Aquarellfarben, Acrylfarben, Pastellkreiden – was du gerne benutzt. • Kleidung, die auch mal dreckig werden darf – Kunst kann manchmal chaotisch sein! Ich freue mich schon darauf, mit dir zusammen großartige Kunstwerke zu erschaffen!
Typische Münsteraner Merkmale (weniger touristische Spots im klassischen Sinne) stehen hier als Motive im Mittelpunkt - Kopfsteinpflaster, Mauerwerk (Sandstein), Fahrräder etc. und/oder markante Bauten werden eingefangen. Wir experimentieren bei Bedarf mit Doppelbelichtungen, Bewegungsunschärfe als Gestaltungsmittel, Farben, Blickwinkelverschiebungen / Pars pro toto usw. Es gibt eine kleine Einführung in die Kameratechnik und allgemeine Gestaltungsregeln; nach dem Fotowalk werden wir uns einzelne Ergebnisse zusammen anschauen und besprechen. Lernziel & Arbeitsmethode: • Erweiterung von Perspektiven und der Herangehensweise an die Fotografie • Spielerisch lernen & verstehen • Schulung des gestalterischen Auges • Technik als „Freund“ begreifen Vorraussetzungen: • eigene Kamera • eventl. Stativ Florian Kochinke ist selbständiger Berufsfotograf und Diplom Grafikdesigner. Seit 2014 arbeitet er als People-Fotograf mit den Schwerpunkten Corporate-, Image- und Werbung und ist in Agenturen freiberuflich als Designer und Art Director tätig.
In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen der Ölmalerei kennen – von der Farbmischung über den richtigen Umgang mit Pinseln bis hin zu verschiedenen Maltechniken. Durch gezielte Übungen experimentieren Sie mit Farbaufträgen, Schichttechniken und Texturen, um ein Gefühl für diese besondere Technik zu bekommen. Entdecken Sie Ihre eigenen Ausdrucksformen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Pauline Radig hat an der Kunstakademie Münster studiert und ist als Kunst- und Französischlehrerin an einem Gymnasium tätig. Neben ihrer pädagogischen Arbeit ist sie als Künstlerin und Illustratorin aktiv.
Abtauchen aus dem Alltag in die Welt der Farben, dabei mit verschiedenen Materialien die eigene Kreativität entdecken, eigene Ideen umsetzen oder sich von zahlreichen Bildvorlagen inspirieren lassen, mit Farben und Materialien spielen – dazu lädt dieser Kurs ein! Ob klassische Malerei oder experimentelle Mischtechnik – hier werden ihre individuellen Ideen betreut!
In jedem von uns stecken Geschichten. So fallen uns Erlebnisse „von früher“ ein, aus der Kindheit, Jugend und unserem Erwachsenen-Leben. Hinzu kommen aktuelle Ereignisse und anregende Begegnungen. Es ist eine sehr interessante Erfahrung, kleine und größere Begebenheiten aufzuschreiben. Und wer weiß, ob aus einzelnen Episoden sogar eine Lebensgeschichte wächst… In diesem Kurs gibt es Schreibimpulse und Anregungen für Geschichten, die das Leben schreibt. Und es geht darum, sie gut und interessant zu erzählen. Wir schauen uns auch an, wie andere, häufig mehr oder weniger prominente Menschen aus ihrem Leben erzählen. Thomas Wilking ist Journalist und war viele Jahre Chefredakteur in der Buchbranche. Er hat Kommunikationswissenschaft, Anglistik und Pädagogik studiert.
Unser Alltag ist voller Philosophie. Vor dem Kleiderschrank wählen wir als freie Wesen Hemd oder Hose aus, im Supermarkt begegnen uns beim Einkaufen eine Vielzahl von ethischen Entscheidungen und manchmal sitzen wir bei einem Glas Wein einfach da und fragen uns, ob unser Leben eigentlich gut ist oder vielleicht sogar einen Sinn hat. All das sind Fragen der Philosophie: Freiheit, Ethik, Sinn. Und globale Phänomene wie der Klimawandel zwingen uns sogar, Sorge für Menschen zu übernehmen, die noch gar nicht geboren sind. Seit über 2000 Jahren versuchen Denkerinnen und Denker Antworten auf diese und ähnliche Fragen zu finden, denen wir nicht zuletzt in unserem alltäglichen Leben begegnen. Dieses Seminar nähert sich philosophischen Dauerbrennern wie Freiheit, Sinn(losigkeit), Autonomie oder Vernunft in Form kurzer Texte, in denen wir sowohl klassische als auch moderne Philosophinnen und Philosophen kennenlernen werden. Vor allem aber wollen wir gemeinsamen diskutieren und uns so der Philosophie des Alltags aus unseren Alltagserfahrungen heraus nähern.
Italien 1939: Guido Orefice, Clown und Lebenskünstler, verliebt sich in seine „Prinzessin“ Dora, die aber mit einem faschistischen Bürokraten verlobt ist. Gegen diesen muss Guido sich erst durchsetzen, bevor er Doras Herz gewinnen und sie auf einem grün bemalten Schimmel von ihrer Hochzeit entführen kann. Vier Jahre später leben Guido und Dora glücklich zusammen und haben einen kleinen Sohn namens Giosuè. Guido unterhält einen Buchladen, dem jedoch aufgrund der inzwischen in Kraft getretenen Rassengesetze die Kundschaft fehlt, denn Guido ist Jude. Eines Tages kommt es noch schlimmer: Als Guido, sein Onkel und der kleine Giosuè von Deutschen verschleppt werden, reist Dora ihnen nach und lässt sich freiwillig ebenfalls ins Konzentrationslager deportieren. Dort angekommen, „erklärt“ Guido seinem Sohn das Lagerleben als ein großes Spiel, indem es für den Kleinen vor allem darum gehe, durch die Lageraufseher nicht entdeckt zu werden. Mit zahlreichen Geistesblitzen und grotesken Manövern gelingt es Guido, Giosuè zu verstecken und die Illusion des Spiels aufrecht zu erhalten. Regie: Roberto Benigni Eine gemeinsame Veranstaltung von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V. und der vhs Münster.
Haben Sie schon einmal überlegt, wie interessant und lohnenswert es wäre, für Sie wichtige Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten? Damit sozusagen Ihre Autobiografie aufzuschreiben? Gleichzeitig bleibt dann auch ein Stück Zeitgeschichte – aus der persönlichen Perspektive betrachtet – lebendig. Der Kurs bietet die Möglichkeit im Austausch mit Gleichgesinnten, die eigene Biografie zu gestalten, indem Sie sie schriftlich festhalten - für die nächsten Generationen oder auch für Sie selbst. Die Kurse finden 14-tägig statt und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Referentin ist Germanistin und Literaturwissenschaftlerin.
Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die bereits Geschichten verfassen oder über Selbsterlebtes schreiben. Sie wollen sich darüber austauschen, ihre Fertigkeiten weiterentwickeln, konkrete Tipps erhalten und erfahren, wie ihre Texte ankommen. Die Kursteilnehmenden sind dabei ihr erstes wohlwollend-kritisches Publikum. Dazu gibt es konkrete Themenanregungen und Schreibimpulse für kleine Übungen und immer wieder auch mal den Blick auf professionelle Beispiele – in der Bandbreite von preisgekrönten Literaten bis hin zu populären Bestseller-Autorinnen. Thomas Wilking ist Journalist und war viele Jahre Chefredakteur in der Buchbranche. Er hat Kommunikationswissenschaft, Anglistik und Pädagogik studiert.
Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert. Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten. Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Ein Mikro. Ein Thema. Und ein Abend voller Texte, die dorthin gehen, wo Worte oft fehlen. Der Death Slam widmet sich dem, was uns alle verbindet und doch so schwer auszusprechen ist: dem Abschied, der Erinnerung und dem Weiterleben. Slammerinnen und Slammer bringen ihre persönlichen, poetischen und manchmal überraschend tröstlichen Perspektiven auf die Bühne. Mal still und eindringlich, mal mutig und herausfordernd – immer aber ehrlich und berührend. Der Death Slam zeigt, dass der Tod nicht nur ein Ende ist, sondern auch Geschichten birgt, die gehört werden wollen. Ein Abend, der nachklingt und Raum schafft für Gedanken, Gefühle und neue Sichtweisen. Der Death Slam wird präsentiert von der Hospizbewegung Münster e.V. in Kooperation mit der vhs Münster und ist ein Projekt der FUNUS Stiftung. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Spenden für die Hospizbewegung Münster e. V. wird gebeten.
Zeichnerische Momentaufnahmen vom Menschen Beobachten, Skizzieren, Kunst schaffen. In diesem Wochenendworkshop erhalten Sie wertvolle Tipps wie Ihnen das Skizzieren von Menschen in Alltagssituationen garantiert gelingt. Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch Ihre Stadt und entdecken Sie das Motiv Mensch neu: zeichnerisch! Spontanes Scribbeln verleiht auch unperfekten Studien Frische. Wie daraus ansprechende Kunstwerke werden, zeigt Ihnen die erfahrene Grafikerin mittels innovativer Techniken. Das bringen Sie mit: SkizzenBuch, Bleistift 3B, Fineliner, Aquarellfarben ( rot, blau,gelb ), Pinsel Klapphocker
Die Pastellmalerei ist eine faszinierende Kunstform, die sowohl Anfänger*innen als auch erfahrenen Künstler*innen kreatives Potenzial bietet. Mit ihren leuchtenden Farben und ihrer sofortigen Anwendbarkeit ist sie eine ideale Technik, um ohne komplizierte Vorbereitungen sofort loszulegen. In diesem Workshop probieren Sie verschiedene Pastellkreiden aus: weiche Pastellkreiden, die besonders durch ihre Leuchtkraft bestechen und mit denen sich weiche Übergänge gestalten lassen. Harte Pastellkreiden, mit denen sich feine Details darstellen lassen, und Ölkreiden. Von hilfreichen Tipps für die Vorzeichnung bis hin zum fertigen Bild eröffnet dieser Workshop einen einfachen Zugang zur Pastellmalerei.
In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende. Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte Imperium verschwunden. Aber im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen. China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßenstrategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen. Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?" Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn „Kelten" nannten. Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur, gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit. Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation „Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur" verfasst.
Es braucht Handwerk und etwas kreativen Mut. Sachtexte sollen strukturiert und verständlich sein, aber auch interessant. Ob Fachartikel, Präsentation, Kochrezept, Selbstdarstellung, E-Mail, Online-Teaser, Presseinformation… es gibt Rezepte fürs Schreiben von Texten, die ankommen. Der Kurs steht unter dem Motto: So kann‘s gehen! Heißt: Tipps und Regeln, der Blick auf Vorbilder und Missglücktes sowie immer wieder praktische Übungen. Beispiele und Aufgaben aus dem Teilnehmerkreis sind dabei willkommen. Thomas Wilking ist Journalist, war viele Jahre Chefredakteur einer Fachzeitschrift mit Web-Portal und zuvor in einer PR-Agentur. Er hat Kommunikationswissenschaft, Anglistik und Pädagogik studiert.
Diese Kurse bieten eine Einführung in die Grundlagen der Rhythmusgitarre: Sie lernen die Begleitung bekannter (Folk-, Rock- und Pop-) Songs mit einfachen Grundakkorden und Schlagtechniken, Grundlegendes zur einfachen Erarbeitung von Liedmaterial sowie Schlüssel zur Wahl einer bequemen Tonart. Unterricht mit einem Dozenten in kleiner Gruppe. Voraussetzung: eigene Gitarre, die Sie zu allen Kursterminen mitbringen. Ein Stimmgerät anzuschaffen wird dringend geraten.
Auf der Basis der Kenntnis der Grundakkorde werden diese am Beispiel bekannter Folk- und Popsongs vertieft und erweitert. Das sichere Umgreifen auch bei schnelleren Akkordwechseln wird trainiert, weitere Variationen verschiedener Schlagrhythmen sowie einfache Zupftechniken werden vorgestellt. Unterricht mit einem Dozenten in kleiner Gruppe. Voraussetzung: eigene Gitarre, die Sie zu allen Kursterminen mitbringen. Ein Stimmgerät anzuschaffen wird dringend geraten.
Wie sieht unsere Welt von morgen aus – und wie können wir sie schon heute gestalten? Gemeinsam mit dem Schloßtheater Münster lädt die VHS Münster Sie zu einer spannenden Filmreihe rund um das Jahresthema „Zukunftsorte“ ein. Sechs außergewöhnliche Filme – mal visionär, mal kritisch, mal berührend – eröffnen überraschende Einblicke in die großen Fragen unserer Zeit: Wie lernen wir in der Zukunft? Wie arbeiten wir? Wie bleiben wir gesund? Und wie gelingt ein gutes Zusammenleben – über Generationen und Grenzen hinweg? Jeder Nachmittag, der 1. Dienstag im Monat, steht unter einem eigenen Themenschwerpunkt und beginnt mit einer kurzen Einführung. Nach dem Film gibt es Raum für Austausch und Diskussion – offen für alle, die sich für die Welt von morgen interessieren. Eintritt: 12 € / ermäßigt 10 € Beginn jeweils um 17:00 Uhr im Schloßtheater Münster, Melchersstraße 81 https://www.cineplex.de/muenster/film/human-forever-EE731000012FWBXJYB Film: Human Forever – Leben in der Zukunft Dienstag, 05.05.2026 Teun ist 24 Jahre alt, kerngesund und lebt mit Demenzkranken in der geschlossenen Abteilung eines Pflegeheims. Warum eigentlich? Teun ist jetzt 24 Jahre alt, aber nicht sein ganzes Leben lang…Was Teun will, was er fühlt und was er denkt, wird jetzt noch gehört. Noch kann er sein, wer er ist, und gehen, wohin er will, aber die Chancen, dass dies in Zukunft nicht mehr der Fall sein wird, stehen 1 zu 5. Deshalb macht er sich auf den Weg, um Antworten für später zu finden. Entdecken Sie mit uns die Zukunft – auf der großen Leinwand. Wir freuen uns auf Sie!
Engagement, Emanzipation und Verfolgung. Jüdinnen in der frühen italienischen Frauenbewegung Jüdische Frauen beteiligten sich zahlreich in der italienischen Frauenbewegung des 19. und 20. Jahrhundert. Mit ihrem Engagement für die Rechte von Frauen setzten sie den Kampf ihrer Väter für die italienische Einheit und die damit verbundene Judenemanzipation fort. Der Faschismus jedoch erstickte den Aufbruch italienischer Jüdinnen im Keim. Der Vortrag schildert die Spannungen des Emanzipationsprozesses zwischen Partizipation und antijüdischer Anfeindung sowie die Entrechtung und Verfolgung während der faschistischen Diktatur aus der Sicht jüdischer Feministinnen. Trotz ihres bedeutenden Einflusses auf die transnationale Orientierung der italienischen Frauenbewegung blieb ihre Emanzipation als Frauen und Jüdinnen unvollkommen. PD Dr. Ruth Nattermann ist Leiterin des DFG-Projekts „Transnationaler Humanitarismus und Flüchtlingspolitik im Zeitalter der Weltkriege“ am Research Centre Global Dynamics der Uni Leipzig und Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München. Ihre Forschung und Publikationen konzentrieren sich auf die europäische und europäisch-jüdische Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts in transnationalen und globalen Zusammenhängen.
Der Sing- und Musikkreis richtet sich an musikbegeisterte Menschen aller Kulturen, auch an diejenige, die von sich glauben, nicht singen zu können. Er ist für jedes Alter geeignet und besonders auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Lieder aus aller Welt bringen uns in Bewegung und die einfache, fröhliche und entspannte Körperarbeit und Stimmbildung fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Vordergrund dieses Sing- und Musikkreises stehen die Experimentierfreude – auch mal mit Rhythmusinstrumenten – und der Spaß, das eigene musikalische Empfinden (wieder) zu entdecken! Die Referentin ist Musikgeragogin und Heilpraktikerin.
Der Sing- und Musikkreis richtet sich an musikbegeisterte Menschen aller Kulturen, auch an diejenige, die von sich glauben, nicht singen zu können. Er ist für jedes Alter geeignet und besonders auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Lieder aus aller Welt bringen uns in Bewegung und die einfache, fröhliche und entspannte Körperarbeit und Stimmbildung fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Vordergrund dieses Sing- und Musikkreises stehen die Experimentierfreude – auch mal mit Rhythmusinstrumenten – und der Spaß, das eigene musikalische Empfinden (wieder) zu entdecken! Die Referentin ist Musikgeragogin und Heilpraktikerin.
Ob grafisch-abstrakt oder figürlich... Auf einem schlichten Holzsockel gestalten wir individuelle Skulpturen. Aus Pappe, Papier, Draht und Klebeband formen wir ein Gerüst, das durch eine Schicht aus Gipsbinden eine lebendige Oberfläche bekommt. Anschließend können die Figuren farblich individuell gestaltet werden. Dezente Naturtöne, Bronze- oder Betonoptik, knallige Neonfarben...ganz wie ihr es mögt!
Wir kochen raffiniert vegetarisch und winterlich mit typischen Zutaten aus der Region: Verschiedene Bete, Wurzelgemüse, Hülsenfrüchte und winterliche Kohlsorten werden neu interpretiert. Wir kochen unter anderem nach Rezepten des Ernährungsrates Münster. Im Entgelt sind Materialkosten und die Lebensmittelumlage enthalten.
LiteraturKonzert mit Stephan Schäfer (Rezitation) und Roman Sayutov (Klavier) „Hier in Italien ist es ja so schön, das Leiden selbst ist hier so schön, in diesen gebrochenen Marmorpalazzos klingen die Seufzer viel romantischer als in unseren netten Ziegelhäuschen.“ Heinrich Heine Heinrich Heine unternahm wie viele andere Schriftsteller vor ihm eine Reise nach Italien. Die Reiseberichte hatten im frühen 19. Jh. schon eine lange Tradition, aber mit Heines „Reisebildern“ erreichte die Reiseliteratur einen Höhepunkt. In der „Reise von München nach Genua“ (1830) beschreibt Heine Eindrücke seiner Italienreise im Jahr 1828, die ihn über Trient, Verona und Mailand nach Genua führt. Er schildert mit viel Empfindsamkeit Land und Leute, bisweilen urteilt er spöttisch über politische und gesellschaftliche Verhältnisse. Gelesen von Stephan Schäfer (Köln) werden die Texte ergänzt durch Musik jüdischer, teils aus Italien stammender Komponisten wie Mario Castelnuovo-Tedesco, Felix Mendelssohn Bartholdy, Louis Lewandowski und Viktor Ullmann. Es spielt der international renommierte Pianist Roman Salyutov. „Heine ist der amüsanteste deutsche Klassiker. Er hat alle Vorzüge eines genialen Journalisten, alle grimmigen Tugenden eines Humoristen. Mit dem ganzen Märchenglanz und Traumleben der Romantik blieb er der witzigste Realist der deutschen Literatur.“ Hermann Kesten Stephan Schäfer studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover sowie an der Bremer Hochschule für Künste. Zur Vermittlung von Literatur und klassischer Musik gründete er 2001 das „Kölner Künstler-Sekretariat“. Inzwischen wurden von ihm über 1000 Lesungen und Konzerte gestaltet und moderiert. Roman Salyutov, geb. in Leningrad, studierte Klavier und Dirigieren in Sankt-Petersburg und Köln und promovierte als Musikwissenschaftler in Paderborn. Er ist u.a. Chefdirigent des Sinfonieorchesters Bergisch Gladbach. Außerdem ist er Gründer und Leiter des deutsch-israelischen Yachad Chamber Orchestra.
Sie sind fasziniert vom Fotografieren und möchten die Möglichkeiten Ihrer Kamera noch besser kennen lernen und nutzen? Dann sind Sie in diesen Kursen genau richtig. Diese Kurse vermitteln Ihnen die technischen Grundlagen der Fotografie in Theorie und Praxis. In der ersten Hälfte stehen Fototechnik und die dazugehörige Theorie im Vordergrund. Praxiswissen und die Übung im Umgang mit der Kamera in unterschiedlichen Motivsituationen runden das Gelernte ab. Des Weiteren schulen Sie auch Ihr fotografisches Sehen und bekommen Wege zur bewussten Bildgestaltung aufgezeigt. Der zweite Teil ist den Praxistipps gewidmet, wobei auch die Ergebnisse zweier Fotoexkursionen und eines Studio-Porträtabends in die abschließende Bildbesprechung einfließen. Voraussetzungen: Freude am Sehen und am Bild. Mitzubringen: Digitalkamera, vorzugsweise Spiegelreflex- oder Systemkamera mit abschaltbarer Vollautomatik und der Möglichkeit wechselbarer Objektive, aber auch Bridgekameras. Kompaktkameras werden nicht empfohlen (außer sie besitzen umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten).
Elke Schmitz vermittelt nicht nur Rezepte und Zubereitungstechniken, sondern verbindet diese mit historischen Hintergründen und persönlichen Einblicken in ihre Erfahrungen mit der jüdischen Küche Italiens. Sie zeigt auf, wie sich über Jahrhunderte religiöse Traditionen und regionale italienische Einflüsse miteinander entwickelt haben und bis heute eine vielfältige, aromatische und identitätsstiftende Küche prägen. Der Kurs bietet somit sowohl praktische als auch kulturelle Einblicke und förderte den Austausch über jüdisches Leben und kulinarisches Erbe in Italien. Von Arance al Miele e Mandorle mit Labnehcreme, Carpaccio di Fichi“ bishin zu Crespelle gefüllt mit Fisch oder frischen Gemüsen.
Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa". 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Im Frühling ist die Waldnatur mit allen Sinnen intensiv zu erleben. Den Vogelgesang hören, den Duft wahrnehmen, das Grün der Pflanzen als Augenweide genießen, Kräuter probieren und Blätter und Borken ertasten - all das ist möglich bei einem Spaziergang im Aaseewald. Das Waldwissen kommt dabei nicht zu kurz, gibt es doch viel zu erzählen über das Multitalent Wald und seine schützenswerte Natur. An verschiedenen Stationen werden zudem Informationen vermittelt über das Zusammenspiel von Mensch, Wald und Klima. Einige Frühlingsgedichte runden den Spaziergang ab. Wer Lust auf einen abwechslungsreichen Nachmittag hat, kann sich der Führung gerne anschließen. Sollte witterungsbedingt der Spaziergang nicht möglich sein, erhalten Sie rechtzeitig eine Mitteilung.
Solarstrom passgenau für die eigenen Bedürfnisse produzieren und nutzen? Mit Photovoltaik oder Balkonkraftwerk? In dem Präsenzvortrag informiert Thomas Weber, Energieeffizienzberater der Verbraucherzentrale NRW darüber, was wirtschaftlich und technisch nötig ist, um die selbsterzeugte Sonnenenergie ins Hausnetz einzuspeisen. Die Ratsuchenden erhalten Informationen zur Installation und Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen auf dem Dach und Stecker-Solargeräten auf Balkon und Terrasse. Sie erfahren, worauf bei Handwerkerangeboten und Preisen zu achten ist und bekommen Tipps zur Überwindung von Hürden bei der Umsetzung. Im Anschluss werden Ihre Fragen beantwortet. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Münster. Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei
Tierfotografie ist eine Kunst. Wir treffen uns im Allwetterzoo in Münster für eine spannende Foto-Safari. Zuerst gibt es eine Einführung in die Themen Bildgestaltung, Licht und technische Hilfsmittel. Anschließend begeben wir uns auf einen Rundgang durch den Zoo, wo es reichlich Gelegenheit zum Ausprobieren gibt und wir anhand konkreter Tiergehege die fotografischen Möglichkeiten, Tipps&Tricks besprechen und anwenden. Mitzubringen sind eine eigene Foto-Ausrüstung, idealerweise ein Spiegelreflex- oder Systemkamera (eine Bridgekamera geht auch), möglichst auch mit Tele-Objektiven (oder viel Zoom). Treffpunkt: Vor dem Haupteingang des Allwetterzoos
Schreiben ist imTrend – Schreiben ist Mode – Schreiben ist gefragt. Und Schreiben macht vor allem glücklich! Der Phantasie ihren freien Lauf zu lassen tut genauso gut, wie in Biografischem zu stöbern, sich zu suchen und zu finden. Es ist ein Vergnügen und spannend zugleich, wenn wir unsere Gedanken plötzlich sichtbar machen, wenn sie uns überraschen und klarer werden. Ich lade Sie zum Schreiben ein! Was Sie brauchen, ist Papier und Stift und ganz viel Lust sich auszudrücken. Wir halten es mit Doris Dörrie: Schreiben ist eine Methode, um intensiver zu leben.
Die Biografie ist eine Art „Versuchung“. Sie will den/die ausgewählte/n Künstler*in in seinem/ihrem Leben darstellen und verspricht Einblicke von besonderer Art und Tiefe. Interessant ist, dass der Autor dabei das Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz ausbalancieren muss. Einerseits rückt der/die Künstler*in und dessen/deren Perspektive in den Mittelpunkt, und andererseits müssen die Geschichte und die jeweiligen Zeitumstände, die die Persönlichkeit dieses Künstlers /dieser Künstlerin prägen, ebenfalls einbezogen und bewertet werden, was gleichzeitig auch eine Distanz des Autors erfordert. Dieser Kurs beschäftigt sich mit Volker Weidermanns Porträt Thomas Manns . Seinen Schwerpunkt legt Weidermann auf einen besonderen Aspekt im Leben des Schriftstellers : Thomas Manns besonderes Verhältnis zum Meer, z.B. der Ostsee seiner Heimatstadt Lübeck, dem Mittelmeer, dem Pazifik in seinem kalifornischen Exil… - e.ine ganz neue Art der Annäherung an Thomas Manns Leben. Boris von Brauchitschs Biografie beschreibt das Leben und Schaffen des Malers William Turner in besonderer Weise auch anhand vieler Gemälde des Künstlers. Turner gilt heute als einer der bedeutendsten englischen Maler des 19. Jahrhunderts. Wie nähert sich von Brauchitsch ihm? Inwieweit sind literarische Biografien der Realität, den Fakten verpflichtet? Was macht die Faszination dieser Art von Literatur aus? Beide Bücher sollten zu Beginn des Kurses gelesen worden sein.
Dieser Kurs richtet sich an Nähanfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. In einer Kleingruppe von max. 6 TN entstehen unter fachkundiger Anleitung mit viel Spaß in lockerer Atmosphäre wunderschöne Unikate – immer abgestimmt auf Ihren jeweiligen Kenntnisstand. Eine erfahrene Schneidermeisterin erklärt und berät individuell und unterstützt Sie bei allen Arbeitsschritten rund um Ihr Projekt. Für Näheinsteiger stehen verschiedene überschaubare Modelle mit Schnittmustern (wie z.B. Loops, Utensilos oder kleine Taschen usw.) kostenlos zur Verfügung – entsprechende Baumwollstoffe (auch gern vorhandene Reste) werden bereits zum ersten Abend benötigt. Beim ersten Kurstreffen können alle geplanten Projekte mit der Kursleiterin besprochen werden, um Stoffauswahl, die Zutatenliste und Schnittmusterwahl zu klären und so ein sicheres Gelingen zu gewährleisten. Bitte denken Sie daran, etwas Material für ein kleineres Vorhaben für diesen ersten Abend mitzubringen. Folgende Arbeitsmaterialien werden für ein kreatives und erfolgreiches Arbeiten benötigt: eine scharfe Stoffschere, eine kleine Trennschere, Handnähnadeln in verschiedenen Stärken, Stecknadeln, Fingerhut, Schneiderkreide, Bleistift, Lineal oder Handmaß, Maßband, Reihgarn, gutes Nähgarn in verschiedenen Farben, einige Bögen Papier. Nähmaschinen und eine Overlockmaschine stehen zur Verfügung, können aber auch gern mitgebracht werden. Wir freuen uns auf schöne kreative gemeinsame Stunden.
Lutz van Dijk stellt seinen neuen Roman vor. Alles beginnt mit 18 Jahren in New York: fremd, arbeitslos, schwul – mit nur 50 Dollar in der Tasche. Dann aber trifft er Menschen: eine Putzfrau in Manhattan, einen Flüchtling aus Haiti. Der erste Job: Busfahrer in Pennsylvania. Von dort nimmt Lutz van Dijk uns mit in Die weite Welt. Bis heute. Nicht mehr als Fremder. Zuhause in verschiedenen Ländern und Kontinenten. Eine Ermutigung, was in einem Leben „trotz allem“ möglich ist. Ein Plädoyer für das Recht auf ein Zuhause – überall in der Welt. Lutz van Dijk, *1955 in Westberlin, Dr. phil., Autor, Pädagoge, Historiker. Auszeichnungen u. a.: Hans-im-Glück- Preis 1992, Jugendliteraturpreis Namibia 1997, Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001, Rosa Courage-Preis 2003, Poetik- Ehrenprofessur der Uni Oldenburg 2009, Bürger des Jahres in Südafrika 2014, Deutscher Jugendliteraturpreis (Nominierung) 2021, Soul of Stonewall Award 2023. Eine Veranstaltung des Vereins Afrikanische Perspektiven in Kooperation mit der Volkshochschule Münster.