Schürmann, Katrin
„Think positive und du wirst deine Ziele erreichen“ – dieses Bild wird uns oft vermittelt. Doch die Realität zeigt: Positives Denken allein führt selten zum gewünschten Erfolg. Eine anfängliche Motivation reicht meist nicht aus, um nachhaltige Verhaltensänderungen zu erzielen. Um berufliche und private Ziele wirklich zu erreichen und einen gelassenen und erfolgreichen Alltag zu gestalten, ist es entscheidend, sich über die eigenen Wünsche und Prioritäten im Klaren zu sein, realistisch mit Herausforderungen umzugehen und effektive Strategien zur Verhaltensänderung zu entwickeln. Wie setzen wir uns realistische und sinnvolle Ziele im Berufs- und Privatleben? Wie schaffen wir es, diese Ziele zu erreichen und neue (Arbeits-) Routinen langfristig in unserem Alltag zu verankern? Und wie überwinden wir den inneren Schweinehund, der uns oft bei wichtigen Projekten und Vorhaben zurückhält? Was braucht es, damit gute Vorsätze im Beruf, Privatleben, in Ausbildung oder Studium, Sport und Gesundheit nicht nur leere Versprechen bleiben? In diesem Praxisvortrag lernen die Teilnehmenden wirksame Strategien kennen, um kurz- und langfristige Ziele zu erreichen und nachhaltige Verhaltensänderungen im beruflichen und privaten Umfeld umzusetzen. Sie entwickeln konkrete Schritte, um anstehende Veränderungen erfolgreich anzugehen.
Stress entsteht im Kopf oder wie es schon der griechische Philosoph Epiktet gesagt haben soll: „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.“ Besonders im Berufsalltag entsteht negativer Stress oft dadurch, dass wir uns selbst mit hohen Ansprüchen, Perfektionismus oder dem Druck, ständig verfügbar sein zu müssen, unter Druck setzen. Gerade in anspruchsvollen Phasen und belastenden Zeiten finden wir uns dann in ruhigen Momenten oder abends im Bett mit einem wild kreisenden Gedankenkarussell wieder, statt abzuschalten und uns zu erholen. Unser Verstand und unsere Fähigkeit zum Nachdenken sind in vielen Situationen wirklich hilfreich, manchmal hindern sie uns aber auch daran, gelassener und gesünder mit beruflichen und privaten Herausforderungen umzugehen. In diesem Praxisvortrag erkunden die Teilnehmenden ihre eigenen inneren Antreiber und stellen ihre typischen Gedanken auf den Prüfstand. Sie erhalten konkrete Ideen und Strategien, um sich im beruflichen und privaten Alltag weniger vom Grübeln überrollen zu lassen und „liebgewonnene“ gedankliche Stressverstärker umzuformulieren. So gelingt es, belastende Situationen gelassener zu meistern und langfristig eine gesündere Arbeitshaltung zu entwickeln.
Resilienz ist ein Begriff, der in den letzten Jahren mehr und mehr im Zusammenhang mit der Förderung von psychischer Gesundheit und dem Umgang mit belastenden Lebenssituationen zu lesen und zu hören ist. Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Veränderungen und Krisensituationen im Arbeits- und Privatleben ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu bewältigen. Wer resilient handelt, kann mit Druck und Belastungen so umgehen, dass nach Phasen der Anspannung Gelassenheit und Wohlbefinden zurückkehren. Es lohnt sich, im beruflichen und privaten Kontext einen Blick auf die Förderung der eigenen Resilienz zu werfen, um mit den vielfältigen alltäglichen Anforderungen und den Krisen des Lebens gesund umgehen zu können. Im Praxisvortrag erfahren die Teilnehmenden mehr zu den verschiedenen Resilienzfaktoren und wie sie diese gezielt im eigenen Alltag stärken können. Sie beschäftigen sich damit, wie sie vorhandene Ressourcen und Stärken im Umgang mit Krisen und Veränderungen nutzen und ausbauen können.