Lange, Henrike
Gesten sind ein natürlicher Bestandteil der frühen Kommunikationsentwicklung und gehören zur nonverbalen Verständigung von Anfang an dazu. Studien zeigen, dass ein- und mehrsprachig aufwachsende Kinder – mit oder ohne Sprachentwicklungsstörung – neue Wörter nachhaltiger lernen, wenn das Sprechen durch Gesten begleitet wird. Sprachunterstützende Gebärden richten sich an hörende Kinder ab etwa sechs Monaten – insbesondere an Kinder, die (noch) nicht lautsprachlich kommunizieren oder besondere Herausforderungen im Bereich Sprache und Kommunikation haben. Da Kinder ihre Hände viel früher kontrollieren können als ihre Stimme und Sprechorgane, ermöglichen Gebärden ihnen oft schon früh spürbare Kommunikationserfolge. Das stärkt nicht nur das Verstehen und den Wortschatzaufbau, sondern auch Selbstwirksamkeit und Teilhabe im Alltag. Im Seminar „Sprachunterstützende Gebärden“ lernen Sie rund 220 Grundgebärden für die Alltagskommunikation kennen. Diese orientieren sich an den UK-Gebärden Münsterland, auf die sich das Netzwerk UK/AT Münsterland verständigt hat (Einzelgebärden in Anlehnung an die Deutsche Gebärdensprache – DGS). Zielgruppe: Eltern und pädagogische Fachkräfte Die Referentin ist Logopädin in einer inklusiven Kindertagesstätte sowie langjährige Seminarleiterin für UK-Gebärden.
Gesten sind ein natürlicher Bestandteil der frühen Kommunikationsentwicklung und gehören zur nonverbalen Verständigung von Anfang an dazu. Studien zeigen, dass ein- und mehrsprachig aufwachsende Kinder – mit oder ohne Sprachentwicklungsstörung – neue Wörter nachhaltiger lernen, wenn das Sprechen durch Gesten begleitet wird. Sprachunterstützende Gebärden richten sich an hörende Kinder ab etwa sechs Monaten – insbesondere an Kinder, die (noch) nicht lautsprachlich kommunizieren oder besondere Herausforderungen im Bereich Sprache und Kommunikation haben. Da Kinder ihre Hände viel früher kontrollieren können als ihre Stimme und Sprechorgane, ermöglichen Gebärden ihnen oft schon früh spürbare Kommunikationserfolge. Das stärkt nicht nur das Verstehen und den Wortschatzaufbau, sondern auch Selbstwirksamkeit und Teilhabe im Alltag. Im Seminar „Sprachunterstützende Gebärden“ lernen Sie rund 220 Grundgebärden für die Alltagskommunikation kennen. Diese orientieren sich an den UK-Gebärden Münsterland, auf die sich das Netzwerk UK/AT Münsterland verständigt hat (Einzelgebärden in Anlehnung an die Deutsche Gebärdensprache – DGS). Zielgruppe: Eltern und pädagogische Fachkräfte Die Referentin ist Logopädin in einer inklusiven Kindertagesstätte sowie langjährige Seminarleiterin für UK-Gebärden.
Der Aufbaukurs zur Facherzieher*in Inklusion richtet sich an Absolvent*innen des Qualifizierungslehrgangs „Kompetenzprofil Inklusion“ (oder vergleichbarer Qualifikation). Nach erfolgreicher Teilnahme und entsprechender Tätigkeit kann beim Arbeitgeber eine tarifliche Höhergruppierung nach TvöD S 8b beantragt werden. Inhalte: - Aktivität und Partizipation - Sprachunterstützende Gebärden - Diversitätssensible und rassismuskritische Wissensvermittlung in der frühkindlichen Bildung - Trauma und Flucht - Projektorientierte Planung - Wahrnehmungsverabeitungsstörungen - Psychomotorische Entwicklungsförderung - Auffrischung und Vertiefung ICF - Rollenklärung und Selfcare - Transferbericht, Paxisprojekt Aufbau und Struktur: Die Qualifikation zur Facherzieher*in Inklusion kann durch eine entsprechende abgeschlossene Fort- bzw. Weiterbildung im Umfang von mindestens 160 Zeitstunden (214 UE) erreicht werden. Die Qualifizierung setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: Teil 1: Kompetenzprofil Inklusion: 75 Zeitstunden = 100 UE Teil 2: Aufbauqualifizierung Inklusion: 85 Zeitstunden = 114 UE (+ 4 Zusatz) = 118 UE Die 118 UE des Aufbaukurses setzen sich wie folgt zusammen: • 72 UE Präsenz • 16 UE Hospitation • 30 UE Selbstlerneinheiten Die Qualifizierung richtet sich an (pädagogische) Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Referentinnen: Melanie Bietmann und weitere Fachreferent*innen Ansprechpartnerin vhs Münster: Anke Breitkopf, Tel.: 0251 492-4302, E-Mail: BreitkopfA@stadt-muenster.de Ab Februar 2026 gibt es den ESF-kofinanzierten Bildungsscheck 2.0. Weiterbildungsinteressierte erhalten eine Förderung von 50 % (maximal 500 Euro) der Weiterbildungsausgaben. Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier: https://www.mags.nrw/bildungsscheck