Ludwig, Felix
Eine Fortbildung in Kooperation mit pro familia. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht zunächst eine verständliche Einführung in zentrale Begriffe und Selbstbezeichnungen rund um geschlechtliche Vielfalt. Gemeinsam klären wir, welche Personen und Lebensrealitäten das Akronym LSBTIQ* abbildet, welche Buchstaben davon etwas mit geschlechtlicher Vielfalt zu tun haben und wie das respektvoll und sensibel in der Arbeit mit Jugendlichen berücksichtigt werden kann. Oftmals unterscheiden sich ihre Anliegen gar nicht von denen anderer Jugendlicher. Gleichzeitig kann es im beruflichen Alltag Situationen geben, in denen ein sensibles und einfühlsames Handeln gefragt ist. Zum Beispiel, wenn sich eine*r Jugendliche*r outet, können Fragen aufkommen wie „Wie reagiere ich angemessen und wertschätzend darauf?“ oder „Wie gehe ich damit um, wenn eine Kollegin sich weigert, den Namen zu verwenden, mit dem der*die Jugendliche angesprochen werden möchte?“ Um Handlungssicherheit für solche und ähnliche Situationen zu entwickeln, bietet die Fortbildung neben der Vermittlung von Grundlagenwissen Raum für die Besprechung ihrer Fragen. Der Tag stellt den Teilnehmenden durch den Austausch über eigene Erfahrungen und Geschlechterrollen einen Rahmen zur Verfügung, sich mit der eigenen Haltung bezüglich geschlechtlicher Vielfalt auseinanderzusetzen und zu reflektieren.