Gellermann, Tanja
Übergänge sind für viele Kinder schwierig, das kennen Sie vielleicht von den täglichen kleinen Szenenwechseln, z.B. beim Verlassen des Hauses oder beim Übergang vom Tag zur Nacht. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist oft ein großer Schritt. Für viele hochsensible Kinder stellt er eine besondere Herausforderung dar, da sie mehr Reize und Informationen aus ihrer Umwelt aufnehmen und tiefer verarbeiten. Ihre Gefühlsstärke, ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und ihr vernetztes Denken sind nur einige Aspekte, die das Leben als Schulkind nicht immer einfach machen. An diesem Abend schauen wir uns gemeinsam an, wie Sie Ihr Kind gut auf den Übergang vorbereiten können und was helfen kann, besonders quirlige und laute Tage gut zu meistern. Dieses "Special" richtet sich vor allem an Eltern, deren Kinder im Sommer 2026 in die Grundschule wechseln, sowie an Lehrkräfte, die sich auf die "Vielfühlenden" in ihren neuen Klassen vorbereiten möchten. Für individuelle Fragen und zum Austausch bietet der Abend ausreichend Raum.
Jeder Mensch erlebt vor, während und nach seiner Geburt eine vollkommen einzigartige Geschichte. Wie wäre es, wenn schon die vorgeburtliche Eltern-Baby-Beziehung von achtsamer Kontaktaufnahme, tiefem Lauschen und wärmender Verlässlichkeit geprägt würde? Wäre das nicht ein stabiles Fundament auf dem Weg, gute, sichere Bindungserfahrungen von Beginn an zu kreieren? Babys sind soziale Wesen und bereits in der Zeit, die sie im Bauch der Mutter verbringen, können sie wahrnehmen, eine Verbindung eingehen und kommunizieren. An diesem Abend erforschen wir einige praktische Möglichkeiten, um das Ungeborene in seinem ersten Zuhause herzlich willkommen zu heißen und schon während der Schwangerschaft eine nährende Beziehung aufzubauen. Wir tauschen Gedanken rund um das Thema Geburt aus und sammeln Ideen, die in den ersten Wochen und Monaten mit dem Baby das Gefühl von Schutz und Geborgenheit im Sinne verlässlicher Bindung festigen. -> vielfältige Impulse für praktische Ideen, die tiefe Ver-Bindung ermöglichen -> kleine theoretische Einordnungen zu biochemischen Prozessen und dem Wert sicherer Bindungserfahrungen -> Beispiele aus der Praxis -> Austauschmöglichkeiten
Hochsensible Persönlichkeiten nehmen ihre Umwelt auf besondere Weise wahr und sind von diesem Erleben nicht immer begeistert. Viele Eindrücke fluten ungefiltert ins Alltagserleben, beanspruchen Raum und Zeit und verlangen nach Verarbeitung. Oft steigt damit auch die innere Anspannung und es entsteht zunehmend ein Gefühl von Druck und Stress. Im Rahmen dieses Vortrages widmen wir uns den besonderen Erlebnisqualitäten als hochsensibler Erwachsener. Wir schauen uns an, welche spezifischen Persönlichkeitsmerkmale mit diesem Temperament verbunden sind und wie sie leichter in den Alltag integriert und zunehmend als Potenzial statt nur als Belastung erlebt werden können. Den biochemischen Aspekten unseres autonomen Nervensystems kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Die Referentin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trauma- und Pränatal-Therapeutin mit eigener Praxis und Expertin für Hochsensibilität.