Fast, Jakob
Ein Praxiswochenende für Einsteiger*innen in die Datenverarbeitung In vielen Büros landen Daten heute ganz selbstverständlich in Excel – sei es als Export aus einem Warenwirtschaftssystem, als Liste aus einer Webanwendung oder als einfache CSV Datei aus einem Onlineshop. Häufig werden diese Tabellen aber mühsam per Hand sortiert, gefiltert und „zurechtgebogen“. Dieser Kurs zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Excel gezielt als Werkzeug für die Datenverarbeitung nutzen können – ohne Programmierkenntnisse. Anhand eines durchgehenden Praxisbeispiels aus dem Arbeitsalltag – Verkaufs- und Kundendaten eines fiktiven Unternehmens – lernen Sie, wie Sie Rohdaten strukturiert importieren, bereinigen und für Auswertungen aufbereiten. Sie üben, wie Sie Dubletten erkennen, fehlerhafte Einträge finden, Daten filtern und sortieren, sinnvolle Tabellenstrukturen bauen und mit einfachen Formeln aussagekräftige Kennzahlen ableiten. Darauf aufbauend erstellen Sie mit Pivot-Tabellen und Diagrammen übersichtliche Auswertungen für Besprechungen oder Berichte. Der Kurs richtet sich an Anwender*innen, die bereits einfache Tabellen in Excel erstellen können, sich im Umgang mit größeren Datenmengen aber noch unsicher fühlen. Gemeinsam erarbeiten wir typische Arbeitsschritte, Tipps und Tricks zur effizienten Nutzung und besprechen dabei auch die Grenzen von Excel: Ab welcher Datenmenge wird es langsam, ab wann wird eine Auswertung unübersichtlich und wann lohnt sich ein Blick auf Werkzeuge wie Python oder Datenbanken? Die Inhalte werden praxisnah in kleinen Schritten vermittelt, mit vielen Übungen am PC. Ziel ist, dass Sie nach dem Kurs typische Datenauswertungen in Ihrem Berufsalltag strukturiert planen und deutlich effizienter mit Excel umsetzen können – und eine klare Vorstellung davon haben, was mit Excel gut machbar ist und wo andere Werkzeuge besser passen. Dieser Kurs bildet zugleich eine Grundlage für den Anschlusskurs „Daten verarbeiten mit Python – Der sanfte Einstieg für Excel-Anwender*innen."
Praxisnahe Datenanalysen Schritt für Schritt automatisieren. Viele Auswertungen, die in Excel mühsam per Hand erledigt werden, lassen sich mit wenigen Zeilen Code automatisieren. Python ist eine leicht verständliche Programmiersprache, die sich besonders gut für Datenverarbeitung und -analyse eignet und in vielen Unternehmen zum Standardwerkzeug geworden ist. Dieser Kurs richtet sich ausdrücklich an Teilnehmer*innen ohne Programmiererfahrung. Anhand desselben Praxisbeispiels wie im Excel-Kurs – Verkaufs- und Kundendaten eines fiktiven Unternehmens – lernen Sie, wie Sie mit Python Daten laden, bereinigen, filtern, zusammenführen und auswerten. Schritt für Schritt setzen Sie dabei typische Excel Arbeitsschritte in Python nach: CSV-Dateien einlesen, fehlerhafte Einträge bereinigen, Kennzahlen berechnen und einfache Auswertungen und Diagramme erstellen. So erkennen Sie unmittelbar, wo die Stärken von Python liegen und in welchen Situationen es sich lohnt, von Excel zu Python zu wechseln. Der Kurs startet mit einer behutsamen Einführung in die Grundlagen von Python: Variablen, Datentypen, Listen und DataFrames mit der Bibliothek „pandas“. Sie lernen, Skripte so aufzubauen, dass sie sich mit neuen Daten leicht wiederverwenden lassen. Zusätzlich erhalten Sie einen ersten Einblick, wie sich mit SQL einfache Datenbankabfragen formulieren lassen – etwa wenn Daten aus einem zentralen System kommen. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen in einer gut zugänglichen Umgebung (z.B. Jupyter Notebook). Die Beispiele orientieren sich an typischen Aufgaben aus dem Büroalltag und können leicht auf eigene Datensätze übertragen werden. Ziel des Kurses ist, dass Sie nach dem Wochenende einfache Datenverarbeitungsprozesse eigenständig mit Python umsetzen und gezielt entscheiden können, wann Excel ausreicht und wann ein Skript die deutlich effizientere Lösung ist. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, grundlegende Erfahrungen mit Excel und Tabellen sind jedoch hilfreich.