Ward, Dr. Martina
Kreativer Workshop, der Frauen verschiedener Lebensphasen zusammenführt, stärkt und persönliche Geschichte sichtbar macht. Wir erleben gerade eine ebenso unerwartete wie dramatische Bedrohung von längst erkämpften Frauenrechten. Damit stellt sich auch die Frage nach dem persönlichen und gesellschaftlichen Woher und Wohin mit besonderer Dringlichkeit. Freies Formulieren und kreatives Gestalten helfen, Entwicklungsprozesse sichtbar zu machen, sie zu würdigen und Stolpersteine zu erkennen. In diesem Kunstprojekt können Frauen verschiedener Lebensphasen Regenmäntel wie eine zweite Haut beschreiben, bemalen, gestalten und sich eine (neue) Identität erschaffen. Was bleibt verborgen, was darf oder muss nach außen? Was bleibt, was darf gehen? Welche Grenzen gibt es? Sich zu verwandeln und in eine neue Haut zu schlüpfen ist eine Wunschvorstellung, von der die Welt der Mythen, Märchen und Medien lebt. Geschriebene oder gesprochene Worte haben dabei eine Schlüsselfunktion, aber auch magische Umhänge und Mäntel sind uralte Symbole. Sie schützen, wärmen, verhüllen, verleihen Superkräfte und beschreiben das Wesen, das in ihnen steckt. So werden die Regenhäute zum Sinnbild des Wandels und wie er sich kreativ ausdrücken und gestalten lässt. Der Workshop ist auf eine Zahl von maximal 15 Teilnehmerinnen ausgelegt. Leiterin des Workshops ist Dr. Martina Ward (Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und Kunstpädagogin) Veranstaltung im Rahmenprogramm zur Ausstellung Gemeinsam gegen Sexismus