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Perspektiven zum Frieden

Krieg (in der Ukraine) – aktuelle Lage und verschiedene Perspektiven

Seit vier Jahren wird auf dem Europäischen Kontinent wieder Krieg geführt. Und trotz der Tatsache, dass global fortwährend kriegerische Auseinandersetzungen stattfanden und stattfinden, vertrauten Menschen in Europa, nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges, weitestgehend auf Frieden als Normalzustand - bis zu dem Angriff Russlands auf die Ukraine.
Solange Menschen miteinander leben und (ver-)handeln gab es immer Konflikte und mussten und müssen Voraussetzungen für ein gewaltfreies Zusammenleben ausgehandelt werde. Wann Frieden ist und wie dieser zu erreichen und zu erhalten ist, war und wird immer aus verschiedenen Perspektiven gesehen werden (müssen) und die Geschichte lehrt uns, dass Wege zum Frieden nicht immer einheitlich sind.
Um einen Blick auf verschiedenen Perspektiven zum Frieden zu erhalten haben die Veranstalter vier Podiumsgäste eingeladen, die zunächst ihre Perspektive zum Frieden in einem kurzen Impuls darstellen werden und im Anschluss im Podium darüber miteinander in den Austausch gehen werden.

Oberbürgermeister Tilmann Fuchs wird ein Grußwort sprechen. Die Moderation des Podiumsgesprächs übernimmt Dr. Susanne Eichler.
Das Publikum wird auch Gelegenheit erhalten Fragen zu stellen.

Zu den Podiumsteilnehmer*innen:
Prof. Dr. Gerorg Albers ist Professor für Soziale Arbeit und Politikwissenschaft an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Münster. Er studierte Sozialpädagogik an der Kath. Fachhochschule NW und später Politikwissenschaft, Soziologie und Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er 1999 promovierte. Seine akademische Arbeit fokussiert sich auf Konfliktforschung, Sozialpolitik und Internationalisierung der Sozialen Arbeit. Neben seiner Lehrtätigkeit war Albers in internationalen Einsätzen aktiv: So arbeitete er von 2016 bis 2019 für die OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine und in weiteren politischen Beratungsfunktionen im Ausland. Als ausgebildeter Mediator bringt er praxisnahe Erfahrungen in Forschung, Lehre und Konfliktbearbeitung in seine Lehrveranstaltungen ein

Jens Arlt ist Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit April 2025 Deputy Chief of Staff Operation and Training im I. Deutsch-Niederländisches Corps in Münster.
Brigadegeneral Jens Arlt (*30. März 1969 in Hannover) ist ein deutscher Offizier des Heeres der Bundeswehr. Er absolvierte seinen Dienst als Offizier nach der Wehrpflicht und durchlief zahlreiche Verwendungen, unter anderem beim Kommando Spezialkräfte, im Bundesministerium der Verteidigung und im I. Deutsch-Niederländischen Corps. Lange Zeit war er Kommandeur der Luftlandebrigade 1. Besonders bekannt wurde er als Leiter der deutschen Evakuierungsoperation in Kabul im August 2021, bei der er unter schwierigen Bedingungen tausende Menschen in Sicherheit brachte und hierfür mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde.

Vanessa Vohs, LL.M. (LSE) ist Politikwissenschaftlerin, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München. Sie ist im Projekt AI4DEF – Artificial Intelligence for Defence eingebunden und promoviert dort zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragestellungen, insbesondere zur strategischen Rolle des Völkerrechts im Kontext moderner Technologie und Verteidigung. Vor ihrer Tätigkeit an der Bundeswehr Universität war Vohs unter anderem als Forschungsassistentin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) tätig, wo sie sich mit der Regulierung autonomer Waffensysteme befasste. Sie verfügt über einen LL.M. in Völkerrecht von der London School of Economics and Political Science (LSE) und hat internationale Erfahrungen aus Studien- und Forschungsaufenthalten gesammelt.
Darüber hinaus engagiert sie sich in sicherheitspolitischen Debatten und bringt wissenschaftliche Perspektiven zu Themen wie künstlicher Intelligenz im Verteidigungssektor ein.

Juliane Brüggemann Schulleiterin i. R., seit den 80er Jahren aktiv in der Friedensbewegung, Mitorganisatorin zahlreicher Protestveranstaltungen gegen den Krieg, u. a. die Friedensketten zwischen Münster und Osnabrück, Vorsitzende des Vereins Alternativer Westfälischer Friedenspreis e. V. und stellvertretende Vorsitzende der Friedensinitiative in Münster e. V..


Kooperationspartner*innen: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Friedenbüro Münster
Entgeltfrei, um Anmeldung wird gebeten

Perspektiven zum Frieden

Krieg (in der Ukraine) – aktuelle Lage und verschiedene Perspektiven

Seit vier Jahren wird auf dem Europäischen Kontinent wieder Krieg geführt. Und trotz der Tatsache, dass global fortwährend kriegerische Auseinandersetzungen stattfanden und stattfinden, vertrauten Menschen in Europa, nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges, weitestgehend auf Frieden als Normalzustand - bis zu dem Angriff Russlands auf die Ukraine.
Solange Menschen miteinander leben und (ver-)handeln gab es immer Konflikte und mussten und müssen Voraussetzungen für ein gewaltfreies Zusammenleben ausgehandelt werde. Wann Frieden ist und wie dieser zu erreichen und zu erhalten ist, war und wird immer aus verschiedenen Perspektiven gesehen werden (müssen) und die Geschichte lehrt uns, dass Wege zum Frieden nicht immer einheitlich sind.
Um einen Blick auf verschiedenen Perspektiven zum Frieden zu erhalten haben die Veranstalter vier Podiumsgäste eingeladen, die zunächst ihre Perspektive zum Frieden in einem kurzen Impuls darstellen werden und im Anschluss im Podium darüber miteinander in den Austausch gehen werden.

Oberbürgermeister Tilmann Fuchs wird ein Grußwort sprechen. Die Moderation des Podiumsgesprächs übernimmt Dr. Susanne Eichler.
Das Publikum wird auch Gelegenheit erhalten Fragen zu stellen.

Zu den Podiumsteilnehmer*innen:
Prof. Dr. Gerorg Albers ist Professor für Soziale Arbeit und Politikwissenschaft an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Münster. Er studierte Sozialpädagogik an der Kath. Fachhochschule NW und später Politikwissenschaft, Soziologie und Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er 1999 promovierte. Seine akademische Arbeit fokussiert sich auf Konfliktforschung, Sozialpolitik und Internationalisierung der Sozialen Arbeit. Neben seiner Lehrtätigkeit war Albers in internationalen Einsätzen aktiv: So arbeitete er von 2016 bis 2019 für die OSZE-Beobachtungsmission in der Ukraine und in weiteren politischen Beratungsfunktionen im Ausland. Als ausgebildeter Mediator bringt er praxisnahe Erfahrungen in Forschung, Lehre und Konfliktbearbeitung in seine Lehrveranstaltungen ein

Jens Arlt ist Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit April 2025 Deputy Chief of Staff Operation and Training im I. Deutsch-Niederländisches Corps in Münster.
Brigadegeneral Jens Arlt (*30. März 1969 in Hannover) ist ein deutscher Offizier des Heeres der Bundeswehr. Er absolvierte seinen Dienst als Offizier nach der Wehrpflicht und durchlief zahlreiche Verwendungen, unter anderem beim Kommando Spezialkräfte, im Bundesministerium der Verteidigung und im I. Deutsch-Niederländischen Corps. Lange Zeit war er Kommandeur der Luftlandebrigade 1. Besonders bekannt wurde er als Leiter der deutschen Evakuierungsoperation in Kabul im August 2021, bei der er unter schwierigen Bedingungen tausende Menschen in Sicherheit brachte und hierfür mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde.

Vanessa Vohs, LL.M. (LSE) ist Politikwissenschaftlerin, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München. Sie ist im Projekt AI4DEF – Artificial Intelligence for Defence eingebunden und promoviert dort zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Fragestellungen, insbesondere zur strategischen Rolle des Völkerrechts im Kontext moderner Technologie und Verteidigung. Vor ihrer Tätigkeit an der Bundeswehr Universität war Vohs unter anderem als Forschungsassistentin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) tätig, wo sie sich mit der Regulierung autonomer Waffensysteme befasste. Sie verfügt über einen LL.M. in Völkerrecht von der London School of Economics and Political Science (LSE) und hat internationale Erfahrungen aus Studien- und Forschungsaufenthalten gesammelt.
Darüber hinaus engagiert sie sich in sicherheitspolitischen Debatten und bringt wissenschaftliche Perspektiven zu Themen wie künstlicher Intelligenz im Verteidigungssektor ein.

Juliane Brüggemann Schulleiterin i. R., seit den 80er Jahren aktiv in der Friedensbewegung, Mitorganisatorin zahlreicher Protestveranstaltungen gegen den Krieg, u. a. die Friedensketten zwischen Münster und Osnabrück, Vorsitzende des Vereins Alternativer Westfälischer Friedenspreis e. V. und stellvertretende Vorsitzende der Friedensinitiative in Münster e. V..


Kooperationspartner*innen: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Friedenbüro Münster
Entgeltfrei, um Anmeldung wird gebeten
30.01.26 16:04:46