Bodo Kirchhoffs Roman „Seit er sein Leben mit einem Tier teilt“ ist ein faszinierendes und tief berührendes Leseereignis, das man jedem Literaturinteressierten dringend ans Herz legen muss. Auch die Erzähltechnik, der man sich geduldig öffnen sollte, ist besonders anziehend. Das gilt auch für seine eindringlichen Schilderungen von Landschaft und Wetter des Gardasees, die das Seelenleben der Figuren spiegeln. Ins Besondere aber sind es die Themen von Liebe und Schmerz und der Zugang zu den Tiefpunkten des Lebens des Protagonisten, die in ihrer geheimnisvollen Vielschichtigkeit den Leser bereichern und ihn in seinen Bann ziehen. Der 75 Jahre alte ehemalige Schauspieler Schongauer lebt seit dem Tod seiner Frau allein mit seiner Hündin an seinem Rückzugsort am Gardasee. Doch zwei Frauen, die beide ein Gespür für die Wunden seines Lebens haben, bringen ihn dazu sich seiner Vergangenheit zu stellen: es geht um die junge Reisebloggerin Frida, die zufällig in seiner Zufahrt gestrandet ist und um die Journalistin Stein, die den Schauspieler porträtieren will. Der Hündin kommt außerdem eine sehr anrührende Rolle zu, die dem Leser zudem einen weiteren wichtigen Lebensbereich öffnet. Was für ein intensiver Roman!
Schreiben ist imTrend – Schreiben ist Mode – Schreiben ist gefragt (alle 14 Tage) Und Schreiben macht vor allem glücklich. Der Phantasie ihren freien Lauf zu lassen tut genauso gut, wie in Biografischem zu stöbern, sich zu suchen und zu finden. Es ist ein Vergnügen und spannend zugleich, wenn wir unsere Gedanken plötzlich sichtbar machen, wenn sie uns überraschen und klarer werden. Probieren Sie es aus. Was Sie brauchen, ist Papier und Stift und ganz viel Lust sich auszudrücken. Wir halten es mit Doris Dörrie: Schreiben ist eine Methode, um intensiver zu leben.
In jedem von uns stecken Geschichten. So fallen uns Erlebnisse „von früher“ ein, aus der Kindheit, Jugend und unserem Erwachsenen-Leben. Hinzu kommen aktuelle Ereignisse und anregende Begegnungen. Es ist eine sehr interessante Erfahrung, kleine und größere Begebenheiten aufzuschreiben. Und wer weiß, ob aus einzelnen Episoden sogar eine Lebensgeschichte wächst… In diesem Kurs gibt es Schreibimpulse und Anregungen für Geschichten, die das Leben schreibt. Und es geht darum, sie gut und interessant zu erzählen. Wir schauen uns auch an, wie andere, häufig mehr oder weniger prominente Menschen aus ihrem Leben erzählen. Thomas Wilking ist Journalist und war viele Jahre Chefredakteur in der Buchbranche. Er hat Kommunikationswissenschaft, Anglistik und Pädagogik studiert.
Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die bereits Geschichten verfassen oder über Selbsterlebtes schreiben. Sie wollen sich darüber austauschen, ihre Fertigkeiten weiterentwickeln, konkrete Tipps erhalten und erfahren, wie ihre Texte ankommen. Die Kursteilnehmenden sind dabei ihr erstes wohlwollend-kritisches Publikum. Dazu gibt es konkrete Themenanregungen und Schreibimpulse für kleine Übungen und immer wieder auch mal den Blick auf professionelle Beispiele – in der Bandbreite von preisgekrönten Literaten bis hin zu populären Bestseller-Autorinnen. Thomas Wilking ist Journalist und war viele Jahre Chefredakteur in der Buchbranche. Er hat Kommunikationswissenschaft, Anglistik und Pädagogik studiert.
Schreiben ist imTrend – Schreiben ist Mode – Schreiben ist gefragt. Und Schreiben macht vor allem glücklich! Der Phantasie ihren freien Lauf zu lassen tut genauso gut, wie in Biografischem zu stöbern, sich zu suchen und zu finden. Es ist ein Vergnügen und spannend zugleich, wenn wir unsere Gedanken plötzlich sichtbar machen, wenn sie uns überraschen und klarer werden. Ich lade Sie zum Schreiben ein! Was Sie brauchen, ist Papier und Stift und ganz viel Lust sich auszudrücken. Wir halten es mit Doris Dörrie: Schreiben ist eine Methode, um intensiver zu leben.
Die Biografie ist eine Art „Versuchung“. Sie will den/die ausgewählte/n Künstler*in in seinem/ihrem Leben darstellen und verspricht Einblicke von besonderer Art und Tiefe. Interessant ist, dass der Autor dabei das Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz ausbalancieren muss. Einerseits rückt der/die Künstler*in und dessen/deren Perspektive in den Mittelpunkt, und andererseits müssen die Geschichte und die jeweiligen Zeitumstände, die die Persönlichkeit dieses Künstlers /dieser Künstlerin prägen, ebenfalls einbezogen und bewertet werden, was gleichzeitig auch eine Distanz des Autors erfordert. Dieser Kurs beschäftigt sich mit Volker Weidermanns Porträt Thomas Manns . Seinen Schwerpunkt legt Weidermann auf einen besonderen Aspekt im Leben des Schriftstellers : Thomas Manns besonderes Verhältnis zum Meer, z.B. der Ostsee seiner Heimatstadt Lübeck, dem Mittelmeer, dem Pazifik in seinem kalifornischen Exil… - e.ine ganz neue Art der Annäherung an Thomas Manns Leben. Boris von Brauchitschs Biografie beschreibt das Leben und Schaffen des Malers William Turner in besonderer Weise auch anhand vieler Gemälde des Künstlers. Turner gilt heute als einer der bedeutendsten englischen Maler des 19. Jahrhunderts. Wie nähert sich von Brauchitsch ihm? Inwieweit sind literarische Biografien der Realität, den Fakten verpflichtet? Was macht die Faszination dieser Art von Literatur aus? Beide Bücher sollten zu Beginn des Kurses gelesen worden sein.