Das ganzheitliche Übungsprogramm ermöglicht die intensive Beschäftigung mit Themen, die die veränderte Alltags- und Lebensgestaltung nach einer Krebserkrankung betreffen. Darüber hinaus werden Entspannung und Visualisierung, Bewegung, kreatives Tun und die Solidarität einer Gruppe Gleichbetroffener erfahrbar. Mit diesen verschiedenen Elementen fördert das Gesundheitstraining den Zugang zur Lebensenergie und Lebensfreude, zu eigenen Bedürfnissen und zu neuen Perspektiven. Belastende Veränderungen durch die Erkrankung können so verringert und der Lebensalltag mit oder nach einer Krebserkrankung nachhaltig mit mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit gestaltet werden.
Dieses Sprichwort gilt nicht nur für die körperliche Fitness sondern auch für die geistige Viele Menschen wollen aktiv etwas tun, um den nachlassenden Gedächtnisleistungen in zunehmendem Alter vorzubeugen und mentale Fähigkeiten zu erhalten und zu steigern. Dieser Kurs mit einem bunten und sehr abwechslungsreichen Strauß an Übungen soll dazu beitragen, dass Sie Ihren ganz persönlichen Wissens- und Erinnerungsschatz besser nutzen und ihre mentalen Fähigkeiten in möglichst vielen Bereichen des Denkens - wie z.B. der Konzentration, Merkfähigkeit, Denkflexibilität, usw. - trainieren. Dabei soll das Jogging für die „grauen Zellen“, Spaß und Freude machen und nichts mit Stress, Leistungs- und Konkurrenzdruck zu tun haben. Der Kurs bietet Ihnen ein unterhaltsames ganzheitliches Training, das Ihnen aufzeigt, wie Sie sich vieles leichter merken können und geistig fit und beweglich bleiben. Die Referentin ist Literaturwissenschaftlerin und zertifizierte Gedächtnistrainerin des BVGT.ev.
Im Alter treten andere Beschwerden und Notfälle auf als bei jüngeren Menschen. In diesem Kurs zeigen wir Ihnen, welche Erste-Hilfe-Handgriffe besonders wichtig sind. Kursinhalte: *Symptome und Verhalten bei Schlaganfall/Herzinfarkt/diabetischem Notfall *Unterscheidung von Über- oder Unterzuckerung *Absetzen eines Notrufes *Herz-Lungen-Wiederbelebung *Stabile Seitenlage *Verhalten bei Stürzen und Tipps zur Sturzprävention In Kooperation mit dem ASB - Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland e.V.
Man könnte manchmal glauben, Depressionen seien ansteckend, denn nicht selten verzweifeln auch Angehörige, wenn sie einen depressiv erkrankten älteren Menschen in der Familie betreuen. Man gibt sich alle erdenkliche Mühe, doch der Betroffene lehnt alle gut gemeinten Vorschläge ab, klagt weiter oder ist durch nichts aus seiner Resignation herauszuholen. Der Vortrag vermittelt Angehörigen grundlegende Kenntnisse zum Verständnis der Erkrankung, informiert über typische „Fallstricke“ im Umgang mit depressiven alten Menschen und über Möglichkeiten der hilfreichen Begleitung. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gerontopsychiatrischen Beratung im Clemens-Wallrath-Haus. Die Referentin ist Dipl. Sozialarbeiterin und Dipl. Sozialwirtin und ist in der Gerontopsychiatrische Beratung der Alexianer tätig.
Wie stelle ich mir (mein) Älterwerden vor? Welche Wünsche und Ziele habe ich für mein Leben im „Ruhestand“? Wie kann ich meinen nächsten Lebensabschnitt so stimmig gestalten, dass ich mich wohl fühle und gut zufrieden bin? In diesem Kurs haben Sie die Möglichkeit, - sich mit Ihren eigenen Altersbildern, mit Ihren Erfahrungen, Zielen und Wünschen zum Älterwerden und zur nachberuflichen Phase auseinanderzusetzen - Ihren beruflichen und persönlichen Standort zu bestimmen und sich die eigenen Ressourcen, Kompetenzen und Motive bewusst zu machen - Ihre Werte- und Sinnorientierung zu reflektieren: was ist Ihnen besonders wichtig, was leitet Sie? - Ihre Zukunftsvision, eine stimmige Perspektive für Ihren nächsten Lebensabschnitt, zu entwickeln – mit „guten“ Zielen und nächsten Schritten Dazu werden Ihnen passende Impulse und psychologisch fundierte Methoden angeboten, die Sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmer*innen erproben und reflektieren können. Sich mit anderen Lebenserfahrenen auszutauschen und gemeinsam Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln, macht Lust auf den neuen Lebensabschnitt! Zielgruppe: der Kurs richtet sich an Interessierte, deren Berufstätigkeit bald endet oder die sich bereits im „Ruhestand“ befinden. Die Referentin ist Dipl.-Psychologin, Coach und Dozentin für geronto- und gesundheitspsychologische Seminare an der Uni Münster/Studium im Alter.
Pflaster, Schmerzmittel, Hustensaft – fast jeder Haushalt besitzt eine Hausapotheke. Doch wissen Sie, was wirklich hineingehört, was regelmäßig aussortiert werden sollte und wie Arzneimittel richtig gelagert werden? In diesem praxisnahen Vortrag zeigt ein erfahrener Apotheker, wie Sie Ihre Hausapotheke überprüfen und sinnvoll neu strukturieren können. Sie erfahren, welche Medikamente und Hilfsmittel für den Alltag, für Familien mit Kindern, für ältere Menschen und für Notfälle empfehlenswert sind. Außerdem geht es um Haltbarkeit, richtige Aufbewahrung, den sicheren Umgang mit Arzneimitteln sowie um typische Fehler, die leicht vermieden werden können. Auch aktuelle Aspekte der Vorsorge – etwa bei Lieferengpässen oder besonderen Situationen – werden verständlich eingeordnet. Der Vortrag richtet sich an interessierte Erwachsene ohne Vorkenntnisse und bietet viele alltagsnahe Tipps, die Sie direkt zu Hause umsetzen können. Ziel ist es, mehr Sicherheit und Übersicht im Umgang mit der eigenen Hausapotheke zu gewinnen.
Selbstfürsorge hat nichts mit Egoismus oder Dauer-Wellness zu tun. In der Psychologie ist damit gemeint, sich selbst mit einer Haltung der Wertschätzung und Freundlichkeit zu begegnen, in guten wie in schlechten Zeiten. Gut für sich selbst zu sorgen, schließt gerade auch im Alter die Verbundenheit mit anderen und den Blick auf nachkommende Generationen und die Zukunft („Generativität“) mit ein. Um Zukunft und eigenes Altern aktiv gestalten zu können, ist eine gute Selbstfürsorge notwendig: sie fördert nachweislich unsere psychische und physische Gesundheit und unser motiviertes Handeln. Im Vortrag erfahren Sie, woraus eine gute Selbstfürsorge im Alter besteht und wie Sie diese in Ihrem Alltag verwirklichen können. Die Referentin ist Dipl.-Psychologin, Coach und Dozentin für geronto- und gesundheitspsychologische Seminare an der Uni Münster/Studium im Alter.
Südostasien entdecken – gesund, sicher und mit gutem Gefühl reisen Weiße Strände, dampfende Garküchen, Tempel im Dschungel und pulsierende Metropolen: Thailand, Vietnam, Kambodscha, Malaysia und Indonesien ziehen jedes Jahr Millionen Reisende in ihren Bann. Damit das Abenteuer nicht durch gesundheitliche Probleme getrübt wird, lohnt sich eine gute Vorbereitung. In diesem inspirierenden Vortrag erfahren Sie, wie Sie medizinisch bestens gerüstet in Ihre Reise starten. Welche Impfungen sind sinnvoll oder vorgeschrieben? Was gehört wirklich in die Reiseapotheke? Wie schützt man sich unterwegs vor Magen-Darm-Infekten, Insektenstichen oder Hitzeproblemen? Worauf sollte man bei Trinkwasser und Streetfood achten? Und wann nehme ich meine Malariatabletten ein, falls ich sie benötige? Georg Schmitz-Remy, Apotheker mit tropenmedizinischer Ausbildung und Mitglied der Deutschen Gesellschaft f. Tropenmedizin und Reisemedizin (DTG) nimmt Sie mit auf eine Reise durch die wichtigsten reisemedizinischen Themen – praxisnah, verständlich und mit vielen Tipps aus der Beratungspraxis. Ziel ist es, Ihnen Sicherheit zu geben, damit Sie Ihr Reiseziel unbeschwert genießen können. Der Vortrag richtet sich an alle, die Südostasien mit Neugier, Respekt und guter Vorbereitung erleben möchten – ganz ohne medizinische Vorkenntnisse.
Kardamom, Nelken, Zimt, Koriander und Pfeffer sind uns vertraut – und doch wissen wir erstaunlich wenig über ihre ursprüngliche Bedeutung. Lange bevor sie in der Küche Verwendung fanden, galten Gewürze als kostbare Arzneien, Duftstoffe und Handelsgüter von immensem Wert. Dieser Vortrag lädt zu einer sinnlichen und kulturhistorischen Entdeckungsreise ein: Welche Rolle spielten Gewürze in der traditionellen Medizin und in der Apotheke? Warum waren sie zeitweise wertvoller als Gold? Und weshalb wirken ihre Düfte so unmittelbar auf Stimmung und Erinnerung? Aus pharmazeutischer Perspektive werden bekannte und heute kaum noch gebräuchliche Gewürze vorgestellt – mit überraschenden Geschichten aus Medizingeschichte, Handel und Alltagskultur. Der Fokus liegt auf Duft, Wirkung und historischer Bedeutung, nicht auf Kochen oder Rezepten. Ein Vortrag für alle, die Gewürze neu wahrnehmen möchten – als Pflanzen mit großer Geschichte und tiefem Einfluss auf den Menschen.
Elke Schmitz vermittelt nicht nur Rezepte und Zubereitungstechniken, sondern verbindet diese mit historischen Hintergründen und persönlichen Einblicken in ihre Erfahrungen mit der jüdischen Küche Italiens. Sie zeigt auf, wie sich über Jahrhunderte religiöse Traditionen und regionale italienische Einflüsse miteinander entwickelt haben und bis heute eine vielfältige, aromatische und identitätsstiftende Küche prägen. Der Kurs bietet somit sowohl praktische als auch kulturelle Einblicke und förderte den Austausch über jüdisches Leben und kulinarisches Erbe in Italien. Von Arance al Miele e Mandorle mit Labnehcreme, Carpaccio di Fichi“ bishin zu Crespelle gefüllt mit Fisch oder frischen Gemüsen.
Hochsensible Persönlichkeiten nehmen ihre Umwelt auf besondere Weise wahr und sind von diesem Erleben nicht immer begeistert. Viele Eindrücke fluten ungefiltert ins Alltagserleben, beanspruchen Raum und Zeit und verlangen nach Verarbeitung. Oft steigt damit auch die innere Anspannung und es entsteht zunehmend ein Gefühl von Druck und Stress. Im Rahmen dieses Vortrages widmen wir uns den besonderen Erlebnisqualitäten als hochsensibler Erwachsener. Wir schauen uns an, welche spezifischen Persönlichkeitsmerkmale mit diesem Temperament verbunden sind und wie sie leichter in den Alltag integriert und zunehmend als Potenzial statt nur als Belastung erlebt werden können. Den biochemischen Aspekten unseres autonomen Nervensystems kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Die Referentin ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Trauma- und Pränatal-Therapeutin mit eigener Praxis und Expertin für Hochsensibilität.