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Geschichte

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Ich zeig dir meine Stadt - Stadtführung als Hobby
Do. 26.02.2026 18:15
Münster

Viele Münsteranerinnen und Münsteraner kennen ihre Stadt sehr gut, haben ein großes historisches Wissen über Münsters Geschichten und Persönlichkeiten und zeigen gerne Gästen ihre Stadt. Eine Stadt, die viel zu bieten hat: Einzigartige historische Themen wie die Herrschaft der Wiedertäufer, der Westfälische Friede, die Zerstörung und der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber auch das moderne Leben in der westfälischen Metropole, der Stadt der Wissenschaft und des Lifestyles, ist sehenswert. Dazu kommt viel Kurioses, Typisches und Merkwürdiges. Erzählstoff gibt es also genug. Doch zu einer gelungenen Stadtführung gehört mehr als dieses Wissen. Unser Kurs zeigt Wege und Methoden für eine informative und lebendige Stadtführung. Wir zeigen, wie man Gäste zu Sehenswürdigkeiten führt, Geschichte anschaulich erzählt und in einem lebendigen Vortrag vermittelt, was Münster so interessant macht. Der Kurs richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich Grundkenntnisse in der Stadtführung aneignen möchten, um diese privat anzuwenden oder die ersten Schritte als Stadtführerin oder Stadtführer machen möchten. Es wird gezeigt, wie man mit Spaß und Freude Lieblingsplätze, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt präsentieren kann.

Kursnummer 142020
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Gebühr: 34,00
Stadtspaziergang Nur Mut Frauen
Di. 10.03.2026 15:00
Münster
Nur Mut Frauen

Frauen kämpften zu allen Zeiten für ihre Rechte und setzten sich gegen patriarchale Gewalt zur Wehr. Auch die ‚Neue Frauenbewegung‘ forderte seit den 1960er Jahren ein freies, selbstbestimmtes FrauenLeben, ein Ende von Diskriminierung, Unterdrückung und alltäglicher Gewalt. Wir werden zahlreiche Aktivitäten münsterischer Frauen in den letzten Jahrzehnten hier in Münster, auf Landes- und Bundesebene sowie auch international vorstellen. Von den Anfängen in den 60er Jahren, den Veranstaltungen anlässlich des ‚Internationalen Jahres der Frau 1975‘ wird ebenso zu hören sein, wie vom Kampf gegen den § 218 StGB, von der Forderung nach strafrechtlicher Verfolgung von Männergewalt gegen Frauen, nach Finanzierung Autonomer Frauenhäuser, Beratungsstellen, Autonomer Frauenräume etc. Das Tabu des Schweigens und Duldens ist zwar gebrochen, doch es gibt noch so viel zu tun. Veranstaltung im Rahmenprogramm zur Ausstellung Gemeinsam gegen Sexismus In Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung

Kursnummer 100140
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Gebühr: kostenlos
Ramses III. - Ägyptens letzter großer Pharao
Di. 10.03.2026 18:00
Münster

Ramses III., der letzte bedeutende Herrscher des Neuen Reiches, steht leider viel zu oft und völlig zu Unrecht im Schatten von Ramses II., der von vielen auch als Ramses der Große bezeichnet wird. Aber sein sogenannter "Totentempel" in Medinet Habu und auch sein Grab im Tal der Könige gehören heute sicherlich zu den besterhaltenen Monumenten dieser Art aus jener Glanzzeit Ägyptens. Außerdem lebte Ramses III. in einer äußerst spannenden Epoche des großen Pharaonenreiches, was sich z.B. in dem ersten schriftlich überlieferten Streik der Menschheitsgeschichte durch die Erbauer der Königsgräber zeigt. Auch der damalige Ansturm der sogenannten "Seevölker" auf Ägypten wird heute von vielen Experten als die früheste, gut dokumentierte Flüchtlingswelle über das Mittelmeer angesehen. Und selbst die Ermordung von Ramses III. im Zuge einer Haremsverschwörung, von deren gerichtlicher Aufarbeitung uns ein gut erhaltener Papyrus berichtet, konnte inzwischen durch moderne MRT-Untersuchungen an der Mumie des Königs bestätigt werden. Es werden die wichtigsten Bauwerke von Ramses III. anhand detaillierter Pläne und zahlreicher Fotos vorgestellt. Dabei ermöglichen viele originale Grabungsaufnahmen des Oriental Institut Chicago aus den Jahren 1928-30 einen außergewöhnlich tiefen und interessanten Einblick in ägyptologische Projekte des vergangenen Jahrhunderts. Außerdem wird ausführlich auf die religiösen und politischen Hintergründe der damaligen Zeit eingegangen.

Kursnummer 140000
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Gebühr: 56,00
Stadtspaziergang Nur Mut Frauen
Di. 24.03.2026 16:30
Münster
Nur Mut Frauen

Frauen kämpften zu allen Zeiten für ihre Rechte und setzten sich gegen patriarchale Gewalt zur Wehr. Auch die ‚Neue Frauenbewegung‘ forderte seit den 1960er Jahren ein freies, selbstbestimmtes FrauenLeben, ein Ende von Diskriminierung, Unterdrückung und alltäglicher Gewalt. Wir werden zahlreiche Aktivitäten münsterischer Frauen in den letzten Jahrzehnten hier in Münster, auf Landes- und Bundesebene sowie auch international vorstellen. Von den Anfängen in den 60er Jahren, den Veranstaltungen anlässlich des ‚Internationalen Jahres der Frau 1975‘ wird ebenso zu hören sein, wie vom Kampf gegen den § 218 StGB, von der Forderung nach strafrechtlicher Verfolgung von Männergewalt gegen Frauen, nach Finanzierung Autonomer Frauenhäuser, Beratungsstellen, Autonomer Frauenräume etc. Das Tabu des Schweigens und Duldens ist zwar gebrochen, doch es gibt noch so viel zu tun. Veranstaltung im Rahmenprogramm zur Ausstellung Gemeinsam gegen Sexismus In Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung

Kursnummer 100145
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Gebühr: kostenlos
Eine ganz normale Geschichte? Das deutsch-russische Verhältnis zwischen 1914 und heute
Do. 26.03.2026 19:00
Münster
Das deutsch-russische Verhältnis zwischen 1914 und heute

Eine ganz normale Geschichte? Das deutsch-russische Verhältnis zwischen 1914 und heute Wenige bilaterale Beziehungen waren so spannungsreich und folgenreich wie die zwischen Deutschland und Russland. Im Zeitalter der Nationalismen wurde Russland für die einen zu einem Hort autokratischer Reaktion, für die anderen zu einem nützlichen Partner im Kampf gegen die polnische Unabhängigkeitsbewegung und sogar zum Hoffnungsträger einer konservativen Erneuerung Europas. Je nach historischem Kontext war das Vielvölkerreich Freund und Feind, totalitäre Besatzungsmacht und der „große Bruder“, aber nur selten ein Land, das in der kollektiven Vorstellung keine großen Emotionen hervorrief. War also das deutsch-russische Verhältnis eine „ganz normale" Geschichte zweier Nachbarn oder vielmehr eine Abfolge von Sonderwegen, Illusionen und Katastrophen? Dieser Kurs beleuchtet über ein Jahrhundert deutsch-russischer Beziehungen: von der Kriegserklärung 1914 über den Rapallo-Vertrag 1922, den Hitler-Stalin-Pakt, den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, die Teilung Deutschlands im Kalten Krieg bis zur gescheiterten „strategischen Partnerschaft" nach 1990. Wir fragen: Welche historischen Kontinuitäten prägen das Verhältnis bis heute? Welche Rolle spielten politische Interessen, Illusionen und blinde Flecken, etwa in Bezug auf die Ukraine? Und welche Erkenntnisse lassen sich aus über 100 Jahren wechselhafter Geschichte gewinnen? Zur Person Dr. Vitalij Fastovskij wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster und spezialisiert auf die Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Er hat zu verschiedenen Themen mit Osteuropa-Bezug gearbeitet, darunter zur Geschichte der Imperien, terroristischer Bewegungen, Migration sowie zur deutsch-sowjetischen Erinnerungsgesichte. Bevor er an die Universität Münster kam, arbeitete Vitalij Fastovskij am Institut für Zeitgeschichte (IfZ, 2012–2018) und an der JLU Gießen (2019–2022). Er war Fellow des German Historical Institute in Moskau (2016), Fellow am Instituut voor Oosters Christendom in Nijmegen (2017) und Fellow am Institute of European Studies der UC Berkeley (September 22–August 23).

Kursnummer 100130
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Gebühr: kostenlos
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