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Geschichte

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Die Epoche der ägyptischen „Sonnenkönige“ Der Sonnengott Re wird zum Allherrn des altägyptischen Pantheons
Mo. 18.05.2026 18:00
Münster
Der Sonnengott Re wird zum Allherrn des altägyptischen Pantheons

Schon unter den großen Pharaonen der 4. Dynastie begann im „Alten Reich“ die Hinwendung zur Sonne als alles überstrahlenden Schöpfergott. Die berühmte Sphinx von Giza ist eines der ersten weltbekannten steinernen Zeugen für diese neue „religiöse“ Ausrichtung. Seit König Chephren, dem Erbauer der zweitgrößten Pyramide der Welt und seinem Sohn Mykerinos trugen fast alle ägyptischen Pharaonen den Namen des Sonnengottes in ihrer Titulatur und nannten sich „Sohn des Re“. Und unter den Königen der nachfolgenden 5.Dynastie entstanden erstmals auch spezielle Sonnenheiligtümer, deren Reliefs mit zu den schönsten dieser frühen Epoche gehören. Im Seminar soll versucht werden, die Geschichte jener faszinierenden Zeit anhand der wichtigsten erhaltenen königlichen Bauwerke wieder lebendig werden zu lassen. Dabei sollen auch die politischen Umwälzungen zur Sprache kommen, die schließlich zum Niedergang des Alten Reiches und zu dem dann folgenden Rückfall der damaligen „Weltmacht“ Ägypten in die vorübergehende Bedeutungslosigkeit führten

Kursnummer 140000
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Gebühr: 56,00
Ramses III. - Ägyptens letzter großer Pharao Teil 2
Di. 13.10.2026 18:00
Münster
Teil 2

Ramses III., der letzte bedeutende Herrscher des Neuen Reiches, steht leider viel zu oft und völlig zu Unrecht im Schatten von Ramses II., der von vielen auch als Ramses der Große bezeichnet wird. Aber sein sogenannter "Totentempel" in Medinet Habu und auch sein Grab im Tal der Könige gehören heute sicherlich zu den besterhaltenen Monumenten dieser Art aus jener Glanzzeit Ägyptens. Außerdem lebte Ramses III. in einer äußerst spannenden Epoche des großen Pharaonenreiches, was sich z.B. in dem ersten schriftlich überlieferten Streik der Menschheitsgeschichte durch die Erbauer der Königsgräber zeigt. Auch der damalige Ansturm der sogenannten "Seevölker" auf Ägypten wird heute von vielen Experten als die früheste, gut dokumentierte Flüchtlingswelle über das Mittelmeer angesehen. Und selbst die Ermordung von Ramses III. im Zuge einer Haremsverschwörung, von deren gerichtlicher Aufarbeitung uns ein gut erhaltener Papyrus berichtet, konnte inzwischen durch moderne MRT-Untersuchungen an der Mumie des Königs bestätigt werden. Es werden die wichtigsten Bauwerke von Ramses III. anhand detaillierter Pläne und zahlreicher Fotos vorgestellt. Dabei ermöglichen viele originale Grabungsaufnahmen des Oriental Institut Chicago aus den Jahren 1928-30 einen außergewöhnlich tiefen und interessanten Einblick in ägyptologische Projekte des vergangenen Jahrhunderts. Außerdem wird ausführlich auf die religiösen und politischen Hintergründe der damaligen Zeit eingegangen.

Kursnummer 140010
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Gebühr: 56,00
Wie machen es die Nachbarn? - Lokale Demokratie in den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen
Do. 15.10.2026 19:00
Münster
- Lokale Demokratie in den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen

Vielfach wird die kommunale Politikebene im demokratischen Staatsaufbau als Basis der Demokratie bezeichnet. Die demokratische Teilhabe der Menschen wird hier häufig auf die Möglichkeiten der Wahlen (aktives Wahlrecht) und auf die Mitgliedschaft in Ratsgremien (passives Wahlrecht) fokussiert. Dabei gibt es eine Vielfalt (eine Pyramide) von Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Die vielen Beteiligungsformate zeigen Stärken und Schwächen, beinhalten unterschiedliche Entscheidungskompetenzen oder auch sogar Fehlentwicklungen und besondere Probleme. Um diese Beteiligungsformate, die in Nordrhein-Westfalen angewandt werden können, zu analysieren ist es lohnend, einen Vergleich mit dem lokalen System sowie den Erfahrungen in unserem Nachbarland, die Niederlande zu erarbeiten. Dies ist auch deshalb lohnend, weil viele Städte und Gemeinden im Münsterland – so auch die Stadt Münster – Partnerschaften mit Gemeinden jenseits der Grenze pflegen. Darüber hinaus gibt es viele Gemeinsamkeiten. In einer Vortragsveranstaltung wird der Dozent einen Überblick über das System der lokalen Demokratie auf der Basis der Kommunalverfassung in Nordrhein-Westfalen mit ihren repräsentativen und direktdemokratischen Elementen geben. Dabei soll immer wieder über die Grenze in die Niederlande geschaut werden, um die Erfahrungen hüben wie drüben einzubeziehen. Besondere Ausprägungen (u. a. parteiliche Vielfalt in den Gemeinderäten oder unterschiedliche Ausgestaltungen von Organen) sollen dabei problematisiert werden. In drei folgenden Seminarveranstaltungen sollen verschiedene Fragestellungen bzw. Themen analysiert und diskutiert werden, die folgende Schwerpunkte haben sollen: 1. Möglichkeiten der Beteiligung der Bürgerschaft an Entscheidungen in einer Stadt bzw. Gemeinde. 2. Beteiligungsmöglichkeiten an einem Fallbeispiel: Mobilitätskonzept einer (fiktiven) Stadt (Analyse der Auswirkungen, Diskussion von Pro und Contra) 3. Repräsentative oder direkte Demokratie (Möglichkeiten und Grenzen, Vor- und Nachteile) Der Referent ist Diplom-Volkswirt und war langjähriger Bürgermeister der Stadt Coesfeld (bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2020). Bereits während seines Studiums sowie in verschiedenen politischen Funktionen setzte er sich intensiv mit Fragen der kommunalen Demokratie auseinander. Im Verlauf seiner rund 30-jährigen beruflichen Tätigkeit in drei unterschiedlichen Kommunalverwaltungen – als Kämmerer und Kulturdezernent in Lingen (Ems) sowie als Bürgermeister in Hemer (Sauerland) und Coesfeld (Münsterland) – erwarb er sich umfassende praktische und systematische Kenntnisse der Kommunalverwaltung und der Kommunalverfassungen. Vertiefte Einblicke in die niederländische Kommunalverfassung gewann er durch seine Mitgliedschaft im Euregio-Rat, durch vielfältige Kontakte zu niederländischen Kommunalverwaltungen und -politikern sowie im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit. Seine Promotion wurde im März 2025 mit magna cum laude abgeschlossen. Die Veröffentlichung der Dissertationsschrift in der Schriftenreihe des Zentrums für Niederlande-Studien in Münster ist in Vorbereitung.

Kursnummer 100130
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Gebühr: kostenlos
Ich zeig dir meine Stadt - Stadtführung als Hobby
Do. 11.02.2027 18:15
Münster

Viele Münsteranerinnen und Münsteraner kennen ihre Stadt sehr gut, haben ein großes historisches Wissen über Münsters Geschichten und Persönlichkeiten und zeigen gerne Gästen ihre Stadt. Eine Stadt, die viel zu bieten hat: Einzigartige historische Themen wie die Herrschaft der Wiedertäufer, der Westfälische Friede, die Zerstörung und der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber auch das moderne Leben in der westfälischen Metropole, der Stadt der Wissenschaft und des Lifestyles, ist sehenswert. Dazu kommt viel Kurioses, Typisches und Merkwürdiges. Erzählstoff gibt es also genug. Doch zu einer gelungenen Stadtführung gehört mehr als dieses Wissen. Unser Kurs zeigt Wege und Methoden für eine informative und lebendige Stadtführung. Wir zeigen, wie man Gäste zu Sehenswürdigkeiten führt, Geschichte anschaulich erzählt und in einem lebendigen Vortrag vermittelt, was Münster so interessant macht. Der Kurs richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich Grundkenntnisse in der Stadtführung aneignen möchten, um diese privat anzuwenden oder die ersten Schritte als Stadtführerin oder Stadtführer machen möchten. Es wird gezeigt, wie man mit Spaß und Freude Lieblingsplätze, Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt präsentieren kann.

Kursnummer 142000
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Gebühr: 34,00
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09.07.26 06:00:20